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Gedenken an die Terroranschläge in Paris

Ein Monument aus Grußkarten

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Am 13. November 2015 töteten Terroristen im Pariser Musik-Club Bataclan fast 90 Menschen. Die Architektin Annette Bartsch aus Bad Neuenahr brachte das auf eine Idee: Sie wollte einen Eiffelturm mit Post- und Grußkarten aus aller Welt bauen und startete einen Aufruf.

Am 13. November 2015 töteten Terroristen im Pariser Musik-Club Bataclan fast 90 Menschen. Die Architektin Annette Bartsch aus Bad Neuenahr brachte das auf eine Idee: Sie wollte einen Eiffelturm mit Post- und Grußkarten aus aller Welt bauen und startete einen Aufruf.

Zwei Jahre später ist der Karten-Eifelturm fertig. Seit dem 13. November - dem 2. Jahrestag der Anschläge - steht er im Rathaus des 11. Arrondissements, das von den Terrorakten besonders betroffen war.

Doch zunächst galt es ein paar Hindernisse zu überwinden: Nachdem Helfer für den Aufbau und ein Transportfahrzeug organisiert waren, stellte sich die Frage: Passt der Sockel durch die Rathaustür? Er passte, hochkant.

Der Bürgermeister des 11. Pariser Arrondissements, François Vauglin, schaut bei den Aufbauarbeiten vorbei. Rechts Architektin Annette Bartsch.

Der Postkarten-Eifelturm wächst und wächst ...

Immerhin 3,50 Meter hoch und rund 300 Kilogramm schwer ist das aus ca. 50.000 Postkarten gestaltete Kunstwerk.

Zum Schluss kam die Spitze drauf. Annette Bartsch legte selbst Hand an.

Bei der feierlichen Einweihung am 13. November in Paris wurde das Kunstwerk dann festlich angestrahlt. Bis Ende Januar wird der Postkarten-Eiffelturm in Paris bleiben. Wohin dann die Reise geht, ist noch offen. Bartsch hätte es am liebsten, wenn er in Paris bleiben kann.