Tipps für den Alltag

Energiesparen - so geht's

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AUTOR/IN
Susanne Henn
SWR1

Deutschlands Ziel: So schnell wie möglich unabhängig von russischem Öl und Gas werden. Das gelingt nur, wenn alle Energie sparen. Und dafür gibt es zu Hause einige Möglichkeiten.

Schon morgens beim Duschen kann richtig Energie gespart werden. Denn wer morgens nicht gerne kalt, sondern lieber kuschelig warm duscht und dann noch zu den Menschen gehört, die gerne fünf Lieblingshits singen, kann ganz schön Energie verbrauchen. In elf Minuten Duschzeit sind das im Schnitt rund sechs Kilowattstunden. Wer auf zwei Lieder verzichtet und das Wasser beim Einseifen ausdreht, kann die Hälfte sparen. Das sind beim aktuellen Strompreis knapp ein Euro - pro Dusche.

Stromfresser in der Küche

In der Küche ist der größte Stromfresser der Kühl-, bzw. Gefrierschrank. Es ist völlig ausreichend, den Kühlschrank auf +7°C einzustellen, er muss nicht kälter sein. Bei der Kühltruhe sollten es -18°C sein. Außerdem ist es wichtig, die Truhe regelmäßig abzutauen, dann lassen sich rund zwanzig Prozent an Strom einsparen.
Für Freunde von selbst aufgebrühten Heißgetränken: Wasserkocher statt einen Topf nutzen. Und wenn der Topf dann beim Kochen genutzt wird, heißt es: Deckel drauf, um Energieverlust zu vermeiden.

Clever heizen

Der größte Teil der Energie wird beim Heizen verbraucht. Zwar wird es jetzt bald wieder wärmer - der nächste Winter kommt aber bestimmt. Spürbar Energie sparen lässt sich durch das Absenken der Raumtemperatur: jedes Grad weniger spart ungefähr 6 Prozent. Zudem sollten Türen geschlossen bleiben - oder soll der Flur gleich mitgeheizt werden?

Beim Thema Lüften gilt die alte Regel: Kurz und kräftig stoßlüften. Dabei die Heizung runter- und nach dem Lüften wieder hochdrehen. Wenn dabei keine Vorhänge, Sessel oder Tische vor der Heizung stehen, kann sich die warme Luft besser im Raum verteilen.

Ausschalten statt Standby-Modus

Ein beliebter Tipp, aber wenig beachtet: Elektrogeräte komplett ausschalten. Wer abends den Laptop herunterfährt, den Stecker des Fernsehers zieht und die Stereoanlage nicht auf Standby-Modus hat, kann richtig Geld sparen. In einem vierköpfigen Haushalt mit entsprechender digitaler Ausstattung, sind Ersparnisse von bis zu 110 Euro im Jahr drin. Da lohnt sich doch der abendliche Gang zur Steckdose.

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