So transportieren Sie den Weihnachtsbaum nicht. (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Thomas Warnack/dpa)

Wir erklären, wie's richtig geht Bußgeld beim Weihnachtsbaum-Transport vermeiden

Bei einem Unfall mit 50 km/h wird aus einem 30 Kilogramm schweren Weihnachtsbaum im Auto ein 750-Kilo-Geschoss. Ein falscher Baumtransport ist nicht nur gefährlich, er kann auch Bußgeld und Punkte in Flensburg nach sich ziehen. Wir erklären, wie es richtig geht.

Da gibt es drei Möglichkeiten:

Auf dem Dach

Wichtiger Hinweis vom ADAC: Das geht nur, wenn man einen Gepäckträger hat und sichere Spanngurte zum Festmachen. Außerdem muss die Baumspitze beim Transport nach hinten zeigen und der Baum darf nicht übers Dach hinausragen. Legen Sie eine Decke unter, damit der Lack Ihres Autos nicht zerkratzt wird.

Im Auto

Dafür die Sitze vorher umklappen. Auch da müssen Spanngurte her. Ein ADAC-Crashversuch zeigte, wie gefährlich ein 30 Kilo schwerer Baum bei nur 50 km/h dann wird. Die Spitze des Baums muss auch in diesem Fall nach hinten zeigen. Wenn der Baum mehr als 1,50 Meter aus dem Kofferraum herausragt, muss eine rote Fahne befestigt werden.

Dauer

Im Anhänger

Baum in einen Anhänger packen und eine Plane darüber befestigen, damit er nicht kaputtgeht.

Es drohen Bußgelder

Wer seine Ladung nicht ordnungsgemäß sichert, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt rechnen. Wenn sich dabei jemand verletzt, macht man sich sogar strafbar.

Sollten Sie trotz überstehender Baumspitze den Weihnachtsbaum ungekennzeichnet transportieren, so müssen Sie mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen.

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