Wie sicher sind Smart Toys? Spione im Kinderzimmer

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"Smart Toys" sind intelligente Spielzeuge, die sich mit dem WLAN verbinden können. Sie sollen die Zukunft des Kinderzimmers sein - doch wirklich sicher sind sie wohl nicht...

Smart Toys in einem Elektronikmarkt. (Foto: dpa/ picture- alliance.de - A. Weigel)
Smart Toys in einem Elektronikmarkt. dpa/ picture- alliance.de - A. Weigel

Die Zukunft hat auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt gemacht. So lassen sich mittlerweile Teddybär, Roboter und Co. mit dem Internet verbinden, um einen interaktiven Spielspaß zu ermöglichen. Sogenannte "Smart Toys", intelligente Spielzeuge, sind dabei die Kinderzimmer zu erobern. Doch so ungefährlich, wie in der Werbung angepriesen wird, scheinen die kindlichen Gefährten doch nicht zu sein. Bei vielen Spielzeugen wurden gravierende Sicherheitslücken festgestellt. Dadurch können nicht nur Eltern oder Großeltern mit den Kindern kommunizieren, sondern auch Wildfremde mit ihnen Kontakt aufnehmen.

Ein Handy und etwas Nähe reichen aus

Im Jahr 2017 hat die Stiftung Warentest einige solcher "Smart Toys" überprüft und herausgefunden, dass sich viele sehr einfach manipulieren lassen. Dafür muss man nicht einmal Computerspezialist sein, es reichen ein einfaches Handy mit der entsprechenden App aus und dass man nahe genug an das Kind und sein Spielzeug herankommt. Selbst die Tester sind bei den Ergebnissen erschrocken. Sie sehen viele der "Smart Toys" kritisch, solange deren Sicherheitsmängel nicht überprüft und korrigiert wurden.

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