Wenn das Haustier stirbt Letzte Ruhe für Hund & Katze

Oft ist das Haustier mehr als nur der treue Begleiter. Wenn es stirbt, ist die Trauer beim Tierbesitzer groß. Aber was gilt es zu beachten, wenn der Hund oder Katze nicht mehr am Leben ist? Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Wenn das geliebte Haustier stirbt (Foto: Colourbox, Foto: Colourbox.de -)
Wenn das geliebte Haustier stirbt Foto: Colourbox.de -

Sollte das Tier beim Arzt eingeschläfert werden, übernimmt dieser in der Regel auch die Überführung in eine sogenannte Tierverwertungsanstalt. Dort wird der Kadaver verbrannt – entweder mit anderen Tieren oder auch einzeln. Sollte man sich für eine Einzeleinäscherung entscheiden, sind die Kosten dafür höher als bei einer Sammelverbrennung. Aber man hat in diesem Fall auch die Möglichkeit, die Asche in einer Urne mit nach Hause zu nehmen. Die Urne kann dann Daheim aufbewahrt werden, die Asche am Lieblingsplatz des Tieres ausgestreut oder auch im eigenen Garten vergraben werden. Mit dem passenden Kleingeld wird aus der Asche auch ein Diamant in verschiedenen Farben gepresst.

Professionelle Hilfe 

Mittlerweile gibt es auch Bestattungsunternehmen, die sich auf die Beisetzung des geliebten Tieres spezialisiert haben. So ist etwa eine Seebestattung oder eine Bestattung auf einem Tierfriedhof möglich.
Manches trauernde Herrchen möchten ihren Liebling weiterhin um sich haben und nutzen die Dienstleistung des Tierpräparators.

Letzte Ruhe im Garten

Das Privileg im eigenen Garten beerdigt zu werden haben nur Kleintiere, die nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben sind. Dabei darf der Körper nur in natürlichem Material begraben werden, also zum Beispiel in einer Wolldecke oder in Zeitungspapier. Für das Grab gilt dann:

  • Es darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.
  • Es muss mindestens zwei Meter von einem öffentlichen Weg oder einem Bach entfernt sein.
  • Es muss mit mindestens einem halben Meter Erde aufgeschüttet werden, damit es nicht von anderen Tieren ausgegraben werden kann.
  • Wohnen Sie zur Miete, brauchen Sie die Erlaubnis des Vermieters Ihr Tier im Garten beizusetzen.

Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die zuständigen Behörden, ob weitere Gründe einer Bestattung im eigenen Garten im Wege stehen.

Virtuelle Gedenkstätte

Im Internet haben Sie die Möglichkeit eine digitale Gedenkstätte - unter anderem mit einem Foto, Text oder Videos - einzurichten. Eine mögliche Anlaufstelle ist mournium.de.

Was gar nicht geht 

Strengstens verboten ist die Entsorgung im Hausmüll. Gleiches gilt auch für die Bestattung in einem öffentlichen Wald oder Park ohne eine Einwilligung der entsprechenden Behörde.

Weitere Informationen über die Tierkörperbeseitigung in Rheinland-Pfalz finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten unter mueef.rlp.de.

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