Frischetheke (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Benjamin Nolte)

Weniger Plastik im Alltag Mit der Brotdose an die Frischetheke

Weniger Plastik ist gut für die Umwelt. Hygienerichtlinien machen es der Lebensmittelindustrie jedoch schwer, vollständig auf Plastik zu verzichten. So können Sie beim Metzger trotzdem umweltfreundlich einkaufen.

In vielen Haushalten ist es Gang und Gäbe, Wurst und anderen Aufschnitt in wiederverwendbaren Boxen aus Plastik oder Glas im Kühlschrank aufzubewahren. Vorher werden Schinken und Co. beim Metzger allerdings in mehrere Schichten Plastik gewickelt, die dann im Abfalleimer landen. Warum also nicht direkt mit den Dosen zum Metzger und Müll vermeiden?

Strenge Hygienerichtlinien an der Frischetheke

Für Frischetheken wie in der Metzgerei gelten strenge Hygienevorschriften. Angestellte müssen hier nicht nur mit Handschuhen arbeiten, Gegenstände, die möglicherweise nicht sauber sind, dürfen nicht in den Bereich hinter der Theke gelangen. Hierzu zählen auch von Kunden mitgebrachte Aufbewahrungsboxen.

Lebensmittelverpackung (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Frank May)
Wer seine eigenen Behälter mit an die Frischetheke bringt, spart Plastik. Frank May

So klappt es trotzdem

Trotzdem reagieren Metzger und Supermärkte mittlerweile auf das verstärkte Umweltbewusstsein ihrer Kunden. So werden Wege geschaffen, wie Wurst und Käse den Weg mit minimalem Plastikverbrauch in die Behälter der Kunden findet. An einigen Frischetheken wird zum Beispiel ein Tablett auf die Theke gestellt, auf das der Kunde seine mitgebrachte Dose stellen kann. Dort wird diese dann mit der Ware befüllt, ohne dass Hygienevorschriften verletzt werden.

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