Wassernebel aus der Dose Über den Sinn und Unsinn von Wassersprays

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Wassersprays sind spätestens seit diesem Hitze-Sommer stark nachgefragt: Sie sorgen für schnelle Erfrischung. Doch das Wasser aus der Dose kann für die Haut zu Problemen führen.

Bei den Drogeriemärkten war der künstliche Wassernebel in den vergangenen Monaten sehr gefragt. Auch Mineralwasserhersteller bieten "Quellwasser" oder "Wohlfühl"-Sprays an. Ab 1,50 Euro sind die Dosen zu haben. Stellt man sie in den Kühlschrank, gibt es ein zusätzliches Frischegefühl.

Barrierefunktion der Haut geschwächt

Doch für die Haut können die Sprays problematisch werden. Das Wasser trocknet die Haut aus und schwächt ihre Barrierefunktion. Außerdem enthalten die Dosen Konservierungsstoffe, damit sich keine Keime bilden.

Eine junge Frau sprüht sich bei warmen Temperaturen zur Erfrischung Wasserspray auf ihren Arm (Foto: picture-alliance / dpa, picture-alliance / dpa -)
Wassersprays gibt es in Drogerien und Supermärkten, aber auch von Mineralwasserherstellern. picture-alliance / dpa -

Vorsicht bei eigenen Sprühflaschen

Die Aluminiumdosen werden nur einmalig verwendet, es entsteht also viel Verpackungsmüll. Will man umweltschonend eine eigene Sprühflasche verwenden, sollte man jedoch darauf achten, das Gefäß keimfrei zu halten. Das Wasser sollte täglich gewechselt und der Behälter regelmäßig gereinigt werden.

Alternativen zum künstlichen Nebel

Alternativen zum Wassernebel können nasse Tücher oder ein Fächer sein. Außerdem hat die Haut auch eine eigene, natürliche Kühlfunktion: Das Schwitzen. Beim Verdunsten von Schweiß wird der Haut Wärmeenergie entzogen - und sie kühlt ab.

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