Sechs gute Gründe Das "Elterntaxi" stehen lassen, weil ...

Der eigene Weg zur Schule ist für viele Kinder keine Selbstverständlichkeit mehr. Statt zu Fuß, mit dem Roller oder auf dem Fahrrad heißt es "Elterntaxi". Diese sechs Gründe sprechen dagegen.

Nach jüngsten Umfragen fahren 20 Prozent der Eltern ihre Kinder zur Schule. Dabei gibt es einiges, das gegen das "Elterntaxi" spricht:

  • Stichwort Gesundheit

Kinder, die zur Schule gefahren werden, sind deutlich müder, passiver und nehmen weniger am Unterricht teil als jene, die schon zwanzig Minuten durch die frische Luft gelaufen sind.

  • Stichwort Freunde

Kindern geht im Elterntaxi viel Kontakt mit Mitschülern verloren. Kinder kommunizieren miteinander, erzählen Geschichten, tauschen sich aus, haben Geheimnisse. Und das ist wichtig. Sie machen auch Entdeckungen, gehen vielleicht mal einen Umweg oder zum Kiosk.

  • Stichwort Entwicklung

Kinder, die meist von ihren Eltern gefahren werden, sind im Verkehr unsicherer. Sie bilden im Straßenverkehr einen schlechteren Orientierungssinn aus.

  • Stichwort Selbstwertgefühl

Eltern, die ihre Kinder fahren, senden damit die unterschwellige Botschaft aus, dass sie es den Kindern nicht zutrauen, allein zur Schule zu gehen. Kinder, die allein zur Schule gehen, haben auch deshalb ein höheres Selbstwertgefühl.

  • Stichwort Sicherheit

Es verunglücken auf dem Weg zur Schule deutlich mehr Kinder im Auto der Eltern als Kinder auf dem Schulweg. Durch die Verkehrsdichte vor den Schulen, durch die Hektik, ist es für Kinder deutlich gefährlicher als auf dem Schulweg. Das hat die Deutsche Verkehrswacht in Zahlen belegt.

  • Stichwort Gefahren

Kinder müssen irgendwann auch ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, damit sie später auch zu mündigen Verkehrsteilnehmern werden. Das geht nur auf dem Rad oder zu Fuß.

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