Reinigen, tanken, laden So pflegen Sie Ihren Rasenmäher

Viel genutzt, wenig geliebt – das ist das Schicksal vieler Rasenmäher. Und spätestens, wenn der Akku wieder nicht geladen ist, oder der Motor nicht anspringen möchte, kann ein bisschen Pflege nicht schaden. Mit unseren Pflegetipps ist Ihr Mäher immer startklar.

Vorbereitung

Lesen Sie ihre Bedienungsanleitung. Hier finden Sie alle modellspezifischen Hinweise zu Ihrem Rasenmäher. Tragen Sie bei allen Arbeiten Handschuhe und achten Sie auf den Eigenschutz. Entfernen Sie den Fangkorb, ziehen Sie das Netzkabel ab oder entnehmen Sie den Akku. Bei Benzinrasenmähern sollte das Zündkabel abgezogen werden. Hat der Mäher eine Starterbatterie, wird auch die abgeklemmt.

Fachhandel

Rasenmäher warten (Foto: SWR, colourbox - Gilles ARROYO)
Benzinmäher brauchen etwas mehr Pflege und Wartung. colourbox - Gilles ARROYO

Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, der lässt die Wartung im Fachhandel durchführen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 80 bis 100 Euro, je nach Aufwand: "Der Preis richtet sich vor allem danach, ob wir noch Ersatzteile benötigen oder nicht, sagt Michael Dengler. Er ist Fachmann für Gartengeräte aus Gau-Algesheim. Zum Nachschleifen stumpfer Messer empfiehlt der Fachmann unbedingt den Besuch beim Profi. "Bei uns geht das unter 10 Euro, wenn der Kunde sein Messer selbst ausbaut. Mit Ausbau nehmen wir 15 Euro." Trotzdem bleiben einige Tätigkeiten, die Sie einfach auch selbst durchführen können.

Reinigung

Trotzdem bleiben einige Tätigkeiten, die Sie einfach auch selbst durchführen können:

Die Hersteller empfehlen das Gehäuse eines Mähers regelmäßig gründlich von Grasrückständen zu befreien. Verwenden Sie dazu eine Bürste oder einen Handfeger. Im Fachhandel gibt es Adapter für den Gartenschlauch. Damit kann das Mähgehäuse leicht gespült werden. Reinigen Sie den Fangkorb mit fließendem Wasser oder in der Regentonne. Bringen Sie den Motor nicht in Kontakt mit Wasser. Bei Benzinrasenmähern achten Sie bitte unbedingt darauf, dass kein Öl oder Benzin austritt oder ins Grundwasser gelangt.

Mäher reinigen (Foto: SWR, colourbox -)
Reinigen Sie das Gehäuse gründlich. colourbox -

Nach der Reinigung können Sie die beweglichen Teile wie Achsen, Radnaben oder Bowdenzüge sparsam mit Maschinenöl einsprühen. Auf dem Messer und der Messerwelle hat Öl übrigens nichts verloren! Lassen Sie den Mäher anschließend in der Sonne trocknen.

Weist das Messer größere, sichtbare Beschädigungen auf, oder wirkt es stumpf, suchen Sie bitte den Kundendienst im Fachhandel auf. Informationen dazu finden Sie auch in der Bedienungsanleitung.

Spezialtipps

Je nach Antriebsart finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Mähers noch spezielle Pflegetipps und Kleinigkeiten auf die Sie achten sollten:

Elektro-MäherKontrollieren Sie am Mäher die Steckdose und das Stromkabel genau. Weist das Kabel Schäden auf, sollte es getauscht werden.
Akku-MäherLaden Sie den Akku nach jedem Mähvorgang komplett auf und bewahren sie ihn außerhalb des Mähers auf. In der kalten Jahreszeit müssen die Akkus frostfrei gelagert werden, sonst droht ein Totalschaden.
Benzin-MäherFüllen Sie den Tank auf. Prüfen Sie mindestens einmal pro Saison den Ölstand ihres Mähers und füllen sie bei Bedarf nach. Da Benzinrasenmäher fast nie einen Ölfilter besitzen, sollte das Öl regelmäßig gewechselt werden. Prüfen Sie die Zündkerze auf Verschleiß und den Luftfilter auf Verschmutzung.
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