1963 - SWR1 Meilensteine Bob Dylan - "The Freewheelin‘ Bob Dylan"

Mit Bob Dylan wird die populäre Musik politisch. Es geht fortan nicht mehr nur um Liebe und die eigene kleine Welt, sondern um die ganz großen Fragen wie Frieden, Krieg, Rassentrennung und soziale Unterdrückung.

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Seine Waffe: die Gitarre

Mit einer einzigen Gitarre als Waffe macht sich Bob Dylan Anfang der 1960er auf, um gegen Rassentrennung und Krieg zu kämpfen – friedlich, nur mit Worten und Musik. Plötzlich geht es auch in der populären Musik nicht mehr nur um Liebe, nicht mehr nur um den heimischen Erlebnishorizont zwischen Briefkasten und Wohnzimmer. Nein, es geht um Weltpolitik, um Frieden, Gleichheit und am Ende natürlich auch um Liebe – weil wir sie für alles brauchen.

Seine Themen: Krieg und Frieden

Bob Dylan ist gerade mal Anfang 20, als er zum Sprachrohr einer ganzen Generation wird. Dylan ist dabei der Beobachter, der seine Eindrücke von der Welt in Songs packt – so entsteht "A Hard Rain’s a-Gonna Fall" unter dem Eindruck der Kubakrise – "Oxford Town" als Reaktion auf die Rassentrennung an amerikanischen Universitäten – "Masters of war" als Anklage gegenüber der Rüstungswirtschaft und schließlich "Blowin‘ in the wind" als Hymne der Friedensbewegung.

Woher Bob Dylan konkret seine Inspiration nimmt, welche Songs oder auch Gedichte vielleicht die Grundlage bilden und warum es einfach schön ist gemeinsam voller Inbrunst zu singen – all das klären wir in unserem Podcast zu Bob Dylans "The Freewheelin‘ Bob Dylan".

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