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25. Tag des offenen Denkmals

Ein Fest für Liebhaber von alten Gemäuern

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Hambacher Schloss: Vom 27. Mai bis zum 1. Juni 1832 versammelten sich hier rund 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen. Sie forderten Versammlungs- und Pressefreiheit, allgemeine Wahlen sowie nationale Einheit. Durch dieses Hambacher Fest wurde das Bergschloss bei Neustadt an der Weinstraße zum Symbol und gilt seither als Wiege der deutschen Demokratie. Die Ausstellung rund ums Hambacher Fest und zur Demokratiegeschichte macht Geschichte lebendig.

Hambacher Schloss: Vom 27. Mai bis zum 1. Juni 1832 versammelten sich hier rund 30.000 Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen. Sie forderten Versammlungs- und Pressefreiheit, allgemeine Wahlen sowie nationale Einheit. Durch dieses Hambacher Fest wurde das Bergschloss bei Neustadt an der Weinstraße zum Symbol und gilt seither als Wiege der deutschen Demokratie. Die Ausstellung rund ums Hambacher Fest und zur Demokratiegeschichte macht Geschichte lebendig.

Wormser Dom: In diesem Jahr hat der Dom St. Peter in Worms sein 1.000-jähriges Bestehen gefeiert. Die dreischiffige Basilika mit ihrem imposanten Altarraum wurde im 12. Jahrhundert auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus errichtet. Sie gilt als eines der Hauptbeispiele romanischer Bauweise im Mittelrheingebiet.

Schloss Sayn: Das ursprünglich mittelalterliche Burghaus im Kreis Mayen-Koblenz wurde von 1848 bis 1850 als Residenz der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein-Sayn unter dem Pariser Louvre-Architekten A. J. Girard umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das neugotische Schloss 1945 kurz vor Kriegsende stark beschädigt. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1995 und 2000. Das Museum im Schloss zeigt Ausstellungsstücke aus der Familiengeschichte des Fürstenhauses.

Sayner Hütte: Das ehemalige Hüttenwerk in Bendorf im Kreis Mayen-Koblenz wurde 1769/70 im Auftrag des Kurfürsten von Trier erbaut. Die von 1828 bis 1830 aus vorgefertigten Bauteilen errichtete Gießhalle ist heute ein europäisches Industriedenkmal, das die älteste gusseiserne Hallenkonstruktion in Europa besitzt. Das Foto zeigt das Trägerwerk der Halle. Die gesamte Anlage wurde 1926 stillgelegt.

Burg Pfalzgrafenstein: Im Jahr 1327 ließ König Ludwig der Bayer einen mächtigen fünfeckigen Turm auf der Insel Falkenau im Rhein zwischen Oberwesel (Rhein-Hunsrück-Kreis) und Kaub (Rhein-Lahn-Kreis) errichten. Ab 1339 wurde er zur Zollburg ausgebaut und in spätgotischer Zeit zur Schiffsform erweitert. Gemeinsam mit der Marksburg oberhalb von Braubach ist die Burg Pfalzgrafenstein die einzige, niemals zerstörte Burg im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Fort Josef: Das 1710 bis 1730 nach Plänen von Festungsbaumeister Maximilian von Welsch in Mainz erbaute barocke Fort wurde bis 1830 mehrfach umgebaut. Überirdisch vor dem Ersten Weltkrieg abgerissen, wurden die großen Kasematten und fast drei Kilometer langen unterirdischen Gänge im Zweiten Weltkrieg ausgegraben und als Luftschutzräume genutzt.

Festung Ehrenbreitstein: Sie liegt gegenüber des Deutschen Ecks in Koblenz, an der Mündung der Mosel in den Rhein. Von 1817 bis 1828 unter König Friedrich Wilhelm III. in sogenannter neupreußischer Festungsmanier errichtet, ersetzte sie die 1801 von den Franzosen gesprengte kurtrierische barocke Festung. Sie besitzt weitverzweigte Bunkeranlagen und galt bei ihrer Fertigstellung als uneinnehmbar.

Deutsches Straßenmuseum: Beheimatet ist es im ehemaligen Zeughaus der Festung Germersheim. Als einziges Museum in der Bundesrepublik befasst es sich umfassend mit dem Thema Straße. Gegründet wurde es 1989 durch Privatinitiative einiger Straßenbauer. Auf einer Ausstellungsfläche von rund 5.000 Quadratmetern werden Exponate von der Frühzeit bis zur Gegenwart des Straßen- und speziell auch des Brückenbaus präsentiert.