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Als vor 20 Jahren das neue Jahrhundert begann, sah unser Alltag in vielen Lebensbereichen noch ganz anders aus. Wir blicken zurück und wir wagen einen Blick in die Zukunft.

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Zukunft ist vor allem etwas, das man gestalten kann und muss, sagt Harald Welzer, Direktor der Stiftung Futurzwei. Die wichtigste ungelöste Aufgabe für das 21. Jahrhundert dabei ist seiner Meinung nach die Bewältigung der ökologischen Probleme: „Wir haben ein Weiterentwicklungsdefizit“. Dabei könne der einzelne durchaus viel bewirken.

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Bei Futurzwei sammelt er Geschichten von Initiativen und Projekten, die zeigen, dass es beispielsweise möglich ist, als Unternehmen anders zu wirtschaften. „Wir müssen rauskommen aus dem apokalyptischen Geraune und erkennen, was alles machbar ist", sagt Welzer.

Vor 20 Jahren war noch vieles anders

Wie schnell sich die Dinge tatsächlich verändern können, zeigt der Blick 20 Jahre zurück. An vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, war um die Jahrtausendwende noch gar nicht zu denken.

I. Fakenews

Fake News. Spätestens seit der US-Präsidentenwahl 2016 wird heftig darüber diskutiert, ob gezielte Falschmeldungen Wahlen entscheiden können. In den letzten 20 Jahren seit der Jahrtausendwende haben sich zwei entscheidende Dinge verändert. Mehr dazu im Video mit Mark Kleber.

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II. Die Ängste der Deutschen

Kurz vor Beginn des Jahres 2020 fürchten laut der R+V-Langzeitstudie 55 Prozent der Bürger, dass der Staat sich mit den Angeboten an die Flüchtlinge überfordert. Außerdem hat jeder Zweite Angst davor, im Alter arm zu sein. Darüber hinaus fürchten die Menschen sich derzeit vor Kriegen, Lebensmittelknappheit, der Macht der Künstlichen Intelligenz und vor dem Klimawandel. Welche Ängste hatten wir vor 20 Jahren zur Jahrhundertwende. Mehr dazu im Audio von Marion Theis:

III. Freundschaft heute und vor 20 Jahren

Vor 20 Jahren saßen wir noch in der Kneipe zusammen, jetzt sind wir sozial vernetzt und schauen in der Kneipe aufs Handy – wie prägt das unser Zusammenleben? Dimi Triantafillu hat sich umgehört:

IV. Flexible Mobilität dank GPS und Smartphone

Ohne eigenes Auto schnell und relativ kostengünstig von A nach B kommen – möglich ist das, seit es Mobilitäts-Apps gibt. Die Kombination aus GPS-Ortung und Smartphone hat völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Stellen Sie sich vor, es ist ein Uhr nachts und Sie stehen irgendwo in einem abgelegenen Vorort von Lissabon. Kein Bus weit und breit. Vor 20 Jahren hätten man jetzt ein Problem gehabt. Heute ist alles ganz einfach mit einer Taxi- oder Fahrdienst-App.

V. Migration – Was erwartet uns in den nächsten 20 Jahren?

Syrien, Afghanistan, Jemen, Mexiko, Somalia – die Liste ist lang. Kriege, Konflikte, Gewalt und Verfolgung zwingen die Menschen ihre Heimat zu verlassen. Und der Klimawandel könnte in Zukunft ein weiterer Hauptfluchtgrund werden.

VI. 11. September 2001

Mit den Terroranschlägen des 11. September 2001 in den USA hat sich der Blick auf den Islam verändert. Von da an wurden Menschen aus dem Nahen Osten nicht mehr wie bisher als Perser, Araber oder Türken betrachtet, sondern als Muslime. Ängste und Vorurteile wuchsen. Gleichzeitig kamen aber auch Bestrebungen auf, Muslime vor unberechtigten Vorurteilen zu schützen und zu integrieren.

VII. Immer weniger Kirchenmitglieder

Noch gibt es schätzungsweise 45.000 Kirchen in Deutschland. Aber längerfristig werden viele schließen. Grund sind die sinkenden Zahlen der Kirchenmitglieder und der Gottesdienstbesucher. Nach einer Studie der Universität Freiburg werden die Mitgliederzahlen der beiden großen Kirchen in den nächsten Jahrzehnten voraussichtlich stark zurückgehen. In den kommenden 15 Jahren um rund ein Fünftel und bis 2060 sogar um die Hälfte. Gründe sind der demographische Wandel und Kirchenaustritte.

Religion, Migration & Gesellschaft SWR1 Sonntagmorgen

Ein Magazin rund um das Thema Religion und Gesellschaft. Vier Stunden lang Musik, Informationen, Hintergründe, Lebenserfahrungen.  mehr...

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