Gendergerechte Sprache im Kollegium

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Hainer aus Hassloch:
„Ich habe immer mehr junge Kollegen, die mich mir ihrer gendergerechten Sprache nerven. Ich würde mich selbst als absolut offen und tolerant bezeichnen, zu meinem Freundeskreis gehören Homosexuelle genauso wie Heterosexuelle. Meine Tochter ist mit einer Transsexuellen befreundet, aus dem kleinen Mädchen ist ein junger Mann geworden, der bei uns ein und aus geht. Und dennoch habe ich keine Lust, mit Genderstern zu sprechen oder bei jeder Mail mindestens beide Geschlechter aufzählen zu müssen. Vor lauter Sorge, einen Fehler zu machen, suche ich inzwischen schon nach Hilfsformulierungen wie „Hallo zusammen“, weil mir von den Jüngeren das Gefühl vermittelt wird, nicht tolerant zu sein. Wie soll ich damit umgehen?“

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