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Es ist soweit: In diesem Jahr geht die erste Generation der Babyboomer in Rente. Millionen werden in den kommenden zehn Jahren folgen. Und das hat Folgen. Denn die Geburtenjahrgänge der fünfziger und sechziger Jahre machen heute 30 Prozent der Bevölkerung aus. Was passiert, wenn diese Menschen in den Firmen und als Beitragszahler für die Sozialsysteme fehlen?

Geburt mitten im Wirtschaftswunder

Wir sind im Jahr 1964. Ein gutes Jahr für das deutsche Rentensystem. Denn mitten im Wirtschaftswunder kommen laut dem Statistischen Bundesamt in den beiden Teilen Deutschlands fast 1,4 Millionen Babys zur Welt. Es ist der Höhepunkt einer Phase mit steigenden Geburtenraten. Sie begann Mitte der Fünfziger und hielt rund zehn Jahre an.

Ein älterer Arbeitnehmer der Metallindustrie an CNC Fräsmaschine (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)
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Der SWR1 Thema Heute Podcast

Jetzt gehen diese sogenannten „Babyboomer“ in Rente, also die vielen Menschen, die zwischen 1955 und dem Ende der 60er Jahre geboren sind. SWR1 Baden-Württemberg fragt Experten, ob das Rentensystem das verkraftet, was die Politik tut, wann Menschen am liebsten in Rente gehen und wer besonders unter der Rentenflut leidet.

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Die Babyboomer und die Rentenkasse

Als die Babyboomer auf die Welt kommen, ist fast alles aufgeräumt. Sie haben das Glück in einer Zeit zu leben, in der Wohlstand und Frieden herrschen. Nie war die Zahl der Arbeitnehmer, die Geld in die Rentenkasse einzahlen, so groß wie in den letzten Jahrzehnten. Glaubt man Schätzungen, dann werden es wohl auch nie wieder so viele sein.

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Sendedatum
Sendezeit
12:15 Uhr
Sender
SWR2
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