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Teurer Januar So können Sie wirklich sparen

Er wird auch der "Geldfresser"-Monat genannt: der Januar. Nebenkosten-Abrechnungen, Jahresbeiträge oder auch Versicherungen fürs Haus oder Auto werden zum Jahresbeginn häufig fällig.

Alle Jahre wieder kommt nach den üppigen Feiertagen das Loch im Geldbeutel. Geschenke, Festessen, Urlaub - das alles kostet! Über zehn Millionen Deutsche rutschen in der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel in die roten Zahlen. Das zeigt eine aktuelle Onlineumfrage der Markt- und Mediaforschungsgesellschaft Forsa Marplan für das Kreditportal Smava.

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Sparsames kochen: Tipps von unserer Koch- und Küchenexpertin Petra Klein

1. Brot backen

Was ich entdeckt habe, ist die Einsparmöglichkeit, wenn ich viel selber mache - zum Beispiel Brot backen. Das müssen keine aufwendige Sauerteigbrote sein, sondern dunkles Vollkornbrot, italienisches Weißbrot oder auch Knäckebrot. Nicht nur sind die Einzelzutaten viel günstiger, selbstgemachtes Brot hält auch viel länger.

2. Gemüse und Obst

Man sollte Gemüse und Obst kaufen, das gerade Saison hat und aus der Region kommt. Das ist immer günstiger. Nicht jeder ist Fan davon, dass man im Winter jeden Tag Rotkohl, Sauerkraut oder Spinat isst. Aber: Es kommt auf die Kombi an. Also das Kartoffelgratin nicht als Beilage planen, sondern mit Blattspinat und Schafskäse zum Hauptgericht machen.

3. Fleisch

Ich habe festgestellt, dass ich sehr sparsam kochen kann, wenn ich auf das tägliche Fleisch verzichte. Ich kaufe kein Billigfleisch, dafür aber am Wochenende ein gutes Fleisch beim Metzger.

Der Effekt: Es schmeckt gut, weil ich gutes Fleisch verarbeite und ich freue mich viel mehr, weil ich ein paar Tage kein Fleisch gegessen habe und es dann etwas besonderes ist.

Empfehlung von Petra Klein: Knäckebrot Rezept

Knäckebrot (Foto: SWR)

Frugalisten: Kostengünstig leben und glücklich sein

Florian Wagner aus Stuttgart ist "Frugalist" - kostengünstig leben und glücklich sein, lautet deren Motto.

 

Den "Frugalisten" gehe es nicht darum, den Stromanbieter zu finden, der nochmal zwei Cent günstiger als der jetzige ist. Es gehe darum zu schauen, wie viel Geld man jeden Monat wofür ausgibt: man macht sich klar, wie viel der "Coffee to go" jeden Tag kostet oder die Pizza und der Döner, die man sich leistet, weil man mal wieder keine Lust hat zu kochen. Dann lerne man, da zu sparen, wo es einem nicht weh tut. Eben "sparen, ohne unglücklich zu werden".

 

Geldscheine von Versicherung (Foto: SWR, SWR -)
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