Evangelischer Kirchentag in Dortmund "Was für ein Vertrauen"

Demokratie, Fake News, Vertrauen(swürdigkeit) von Medien, Institutionen und Politik - das sind die Haupt-Themen auf den über 2000 Veranstaltungen beim Evangelischen Kirchentag in Dortmund.

Antisemitismus, Klima, Migration und erstmals Sport sind weitere große Themen. Politiker aller Parteien außer der AfD sind vertreten, die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident stellen sich der Diskussion. Das Dortmunder Kirchentags-Programm setzt stärker als frühere auf direkte Beteiligung der Besucher – mehr kleinere Mitmachformate und weniger große Podien.

Abwechslungsreiches Programm

Der Kirchentag hält bis Sonntag viel Programm bereit – ein Escape-Zelt und die Bibel nachgebaut aus Lego sind da nur die ungewöhnlicheren Programmpunkte zwischen Konzerten, Flashmobs, Diskussionen, Gottesdiensten, Sport, Theater und und und. Manche Teilnehmer haben schon die Anreise zum Happening gemacht, in einer leuchtend gelben Stadtbahn von Karlsruhe aus über die Gleise der Deutschen Bahn bis Dortmund.

Auch viele Politiker sind da – zum Beispiel Kanzlerin Merkel, Bundespräsident Steinmeier, Außenminister Maas, Umweltministerin Schulze. Von der AfD ist niemand eingeladen, das hatte im Vorfeld für Kritik gesorgt. Kirchentagspräsident Hans Leyendecker betont im Interview mit SWR1, man lade nur Menschen ein, die etwas zu einem Diskurs beitragen könnten. Mit AfD-Wählern wolle der Kirchentag aber sehr wohl ins Gespräch kommen – und ihnen zuhören.

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