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Der Spagat zwischen Beruf, Kindern und den eigenen Eltern So denkt und fühlt die "Generation Mitte"

Sie meistern jeden Tag aufs Neue und sorgen dafür, "dass der Laden läuft": Die Menschen der "Generation Mitte". Gemeint sind damit die 30- bis 59-Jährigen. Eine Zeitspanne in der das Leben vieles bietet: Kinderwunsch, Kinderkriegen, Schule, Beruf, Karriere oder auch die eigenen Eltern, die vielleicht pflegebedürftig sind.

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Was also beschäftigt diese Menschen? Was denken Sie und wie fühlen sie? Zum siebten Mal befragt das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) die Generation Mitte.

Generation Mitte: Das sind die Menschen zwischen 30 und 59, die mitten im Erwerbsleben stehen, gleichzeitig Kinder kriegen, Kinder erziehen. Und irgendwie versuchen sie, beides unter einen Hut zu bekommen.

Renate Köcher vom Allensbach-Institut

Für die Umfrage wurden diese 30- bis 59-Jährigen befragt. Über 70 Prozent aller Erwerbstätigen zählen zu dieser Altersgruppe. Sie erwirtschaften über 80 Prozent der zu versteuernden Einkommen.

Im Fokus der diesjährigen Umfrage: Wird unsere Gesellschaft im Umgang miteinander gereizter? Nimmt die Toleranz gegenüber Andersdenkenden, im unmittelbaren Lebensumfeld oder im Straßenverkehr ab? Wie ist es um die Gleichberechtigung in Deutschland bestellt, und wie unterschiedlich sind die Blickwinkel von Ost- und Westdeutschland auf unsere Gesellschaft?

Ergebnisse der Studie: wirtschaftliche Lage so gut wie nie

44 Prozent der Befragten meinen, dass es ihnen finanziell heute besser gehe als vor fünf Jahren. Das sind die besten Werte seit es die Befragung gibt. Im Osten fallen die Zahlen sogar noch etwas besser aus.

Ganz im Gegensatz dazu sind aber viele der Meinung, dass Aggressivität, Zeitdruck und Egoismus in der Gesellschaft zunehmen würden.

Diese Aggressivitätsphänomene nehmen zu, ich vermute auch durch die Erhöhung der Schlagzahl in der Gesellschaft. Viele sagen, der Zeitdruck wird höher!

Renate Köcher, Allensbach-Institut

Jung und Alt zusammenbringen durch Wertschätzung

Boris Dengler leitet ein Stuttgarter Unternehmen und ist Experte in Sachen Wissensmanagement und Know-How-Transfer: er weiß, wie das Wissen der „Älteren” bei den „Jüngeren” landet und erzählt im SWR 1 Interview, warum Wertschätzung so wichtig dabei ist.

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