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Die Folgen des warmen Sommerauftakts Landwirtschaft auf dem Trockenen?!

Die Folgen des Dürresommers 2018 machen auch in diesem Jahr den Landwirten noch zu schaffen.

Klar: Ein sonniger und trockener Sommer gefällt den meisten von uns. Laue Sommerabende im Freien, Grillen mit der Familie und Freunden oder Radfahren. Regen stört da eher! Trotzdem: Regen wird dringend gebraucht - vor allem jetzt im Sommer.

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Wie trocken ist es wirklich?

Alleine das Defizit in Sachen Niederschläge aus dem vergangenen Sommer ist noch längst nicht ausgeglichen. Dafür müsste es lange regnen, so die Experten. Und weiter: Am besten den typischen Landregen. Nur so kann die Feuchtigkeit langsam bis in die tiefen Bodenschichten durchsickern. Bei heftigen Gewitterregen fließt das Wasser meist oberflächlich schnell ab. Im Dürremonitor können Sie verfolgen, wie feucht oder trocken es unter Ihren Füßen ausschaut:

Welche Rolle spielt der Klimawandel?

Eine Frage die dabei auch immer wieder auftaucht: Hängt diese Entwicklung letztendlich mit dem Klimawandel zusammen? Dazu hat sich auch Fernseh-Meteorologe Sven Plöger in SWR1 Leute geäußert.

"Der Trend ist klar erkennbar. Wir werden uns an extreme Wetterlagen gewöhnen müssen."

Sven Plöger
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Wie Lösungen aussehen könnten

Nach der miesen Getreideernte im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung millionenschwere Hilfsprogramme beschlossen. Doch: Kann das auf Dauer die Lösung sein? SWR-Umwelt- und Ernährungsfachmann Werner Eckert fordert ein Umdenken: "Landwirtschaft muss wieder so betrieben werden, dass sie mit Krisen auch klar kommt."

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Streit ums Wasser absehbar

Die Verteilung von Wasser in Deutschland kann nach Einschätzung des Umweltbundesamts erstmals seit Jahrzehnten zu einem relevanten Thema werden. "Häufigere trockene Sommer bedeuten auch, dass sich voraussichtlich mehr Nutzer um die Ressource Wasser streiten werden", so Jörg Rechenberg, Wasserexperte im Umweltbundesamt.

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