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50 Jahre Mondlandung ...ein riesiger Sprung für die Menschheit

Die Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969: Eine halbe Milliarde Menschen schauten im Fernsehen zu, als Neil Armstrong und Edwin Aldrin den Mond betraten. Neil Armstrongs Satz, als er von der Leiter am Fuß der Raumfähre als erster Mensch auf die Mondoberfläche heruntersteigt, ist legendär und ins kollektive Bewusstsein eingegangen:

"That's one small step for man… one… giant leap for mankind"
"Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit"

Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond

UDSSR contra USA: Das Rennen zum Mond

"Noch in diesem Jahrzehnt wird ein Amerikaner seinen Fuß auf den Mond setzen" - dieses Versprechen von US-Präsident John F. Kennedy war der Höhepunkt eines dramatischen Wettlaufs ins Weltall. In Zeiten des Kalten Kriegs war es einfach undenkbar, den Russen auch nur einen Schritt hinterher zu sein. Und so setzten die Amerikaner alles daran, den Anfangserfolgen der Sowjetunion im All zumindest mit der Mondlandung den ultimativen Erfolg streitig zu machen.

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Die Reise zum Mond: die Tage bis zur Mondlandung

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Millionen Menschen haben damals am Radio und Fernsehen mitgefiebert. So etwas hatte es vorher noch nie gegeben. Für viele Menschen war es schlichtweg unvorstellbar, einen anderen Himmelskörper zu betreten. Am 16. Juli 1969 hebt Apollo 11 ab - der Start einer Mission, die in die Geschichte einging.

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Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin haben Kurs auf den Mond genommen. Vor ihnen liegt ihr zweiter Arbeitstag.

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Die Astronauten der Apollo-Mission sind guter Dinge - auch, weil sie sozusagen den ersten Walkman an Bord haben: einen Mini-Cassettenrecorder mit aktuellen Hits. Am Tag 3 der Apollomission gibt's Arbeit...

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Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins sind bereits vier Tage im All. Nur noch ein Tag bis zur Mondlandung. Und auf Tag 4 kommt es an!

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Der alles entscheidende Schritt auf den Mond

Am 20.7.1969 betritt Neil Armstrong als erster Mensch den Mond, Edwin "Buzz" Aldrin folgt ihm, während Astronaut Michael Collins im Kommandomodul des Raumschiffs Columbia den Mond umrundet. Millionen Menschen auf der ganzen Welt waren damals am Fernseher live dabei.

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"The Eagle has landed" - wir spielen die Mondlandung nach

5 - 4 - 2 - äh - 3 - 2 - 1: eine nicht ganz alltägliche Mondlandung aus dem SWR1 Sendestudio. Mit einem Lego-Modell spielen die SWR1-Moderatoren Jochen Stöckle und Thomas Schmidt die erste Mondlandung nach. Und verraten dabei einige ganz überraschende Details, die Sie so vielleicht noch nie gehört haben...

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Die Mondlandung aus Fußball-Reporter-Sicht

Was wäre wenn...
...ein Fußball-Reporter die Mondlandung kommentiert hätte? SWR-Reporter Martin Maibücher hat genau das getan...

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Oft vergessen: es gab auch ein "Danach"

Die Welt - bis auf die Sowjetunion - jubelt: Das Versprechen von John F. Kennedy, Amerikaner auf den Mond zu bringen, ist erfüllt. Und damit hört die Berichterstattung über die Mondlandung auch meist auf - die Geschichte nach der Landung auf dem Mond fällt gerne weg. Dabei endet die Reise eigentlich erst acht Tag nach dem Start - da nämlich landen die Astronauten wieder auf der Erde.

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"Die Mondlandung war nur im Studio inszeniert"

Warum aber glauben bis heute immer noch Menschen, dass die Mondlandung nur im Studio inzeniert war und nie wirklich stattgefunden hat? Hier eine klare Aussage von jemandem, der es wissen muss:

"Ich kann Ihnen garantieren: Die Mondlandung hat stattgefunden."

Michael Butter, Professor an der Uni Tübingen, forscht zu Verschwörungstheorien

Jedes Verschwörungsargument zur angeblich insznierten Mondlandung ist längst widerlegt. Doch warum lassen sich Verschwörungstheoretiker bis heute nicht davon abhalten, diesen Argumenten zu glauben und sie weiter zu verbreiten? Butter verweist hier auf Studien aus den USA: "Die Studien zeigen, dass überzeugte Verschwörungstheoretiker, wenn man sie mit schlüssigen Gegenbeweisen konfrontiert, danach noch stärker an ihre Theorien glauben als vorher. Denn man stellt die Identität dieser Verschwörungstheoretiker massiv in Frage. Diese aber definiert sich über den Glauben an die Verschwörungstheorien."

Das sorgt dafür, dass eine argumentative Auseinandersetzung mit Verschwörungsgläubigen nahezu sinnlos ist. Daher nimmt etwa die NASA die Skeptiker größtenteils schlichtweg nicht ernst und reagiert auf viele Vorwürfe nicht, denn, das hat man gelernt, auf jedes rational-physikalische Argument folgt sofort ein verschwörerisches "aber".

Die Mondlandung im Stil von Stanley Kubrick

Und damit wären wir bei Stanley Kubrick, dem Regisseur des wohl wichtigsten Science-Fiction-Films aller Zeiten: "2001 - Odyssee im Weltraum". Auch ihn haben die Verschwörungstheoretiker in Verdacht, die Mondlandung im Studio inszeniert zu haben. Seine ikonische Weltraum-Sequenz zu den Klängen des Strauss-Walzers "An der schönen blauen Donau" hat den Filmemacher Nick Acosta zu einem Film-Experiment veranlasst. "Was wäre, wenn Stanley Kubrick bei der Mondlandung Regie geführt hätte?" fragte er sich und hat aus Original-Filmmaterial der NASA und Privat-Filmen der Astronauten ein augenzwinkerndes, Kubrick-inspiriertes Mondlandungs-Video gedreht:

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