Historikerin

Ute Frevert

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Gefühle sind vergänglich - aber stark. Historikerin Ute Frevert verrät, wie in Deutschland 1914 Begeisterung für den Krieg und 2006 für die Fußballnationalmannschaft enstand.

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Angst, Freude, Trauer und Wut - Gefühle sind ganz unterschiedlich. Aber eines haben sie gemeinsam: sie sind flüchtig, vergänglich - und sie können stark sein. So stark, dass sie eine wichtige Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt haben.

So mächtig können Gefühle sein

Hass war beispielsweise ein Motor des Nationalsozialismus. Ute Frevert erforscht die Rolle von Gefühlen im Kontext der deutschen Geschichte. Sie ist Direktorin des Forschungsbereichs "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Dort hat sie von A wie Angst bis Z wie Zumutung die Deutsche Geschichte seit 1900 ergründet - und verrät, warum sich Deutsche 1914 für einen Krieg begeisterten und 2006 auf die Fußballnationalmannschaft stolz waren.

Diese Gefühle hatten die Deutschen im 20. Jahrhundert

In ihrem Buch "Mächtige Gefühle" führt sie in 20 Kapiteln, die sich jeweils mit einem Gefühl beschäftigen, durch das 20. Jahrhundert. Mit welchen Gefühlen die Deutschen welche Zeit erlebten, darüber berichtet Ute Frevert in SWR1 Leute.

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