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Kam in einem sibirischen Gulag zur Welt und machte später in der DDR Karriere.

In einem sibirischen Gulag ist die Berliner Schauspielerin Swetlana Schönfeld 1951 zur Welt gekommen. Ihrer Mutter - einer überzeugten Kommunistin - war 1932 bei den ersten stalinistischen Säuberungen der Prozess gemacht worden. “Erst wurde sie zu fünf, dann zu zehn Jahren verurteilt. Am Ende verbrachte sie mehr als 20 Jahre ihres Lebens in der Hölle, wo jeder Tag eigentlich nur ums Überleben geht“. Der Regisseur Bernd Böhlich war von der Geschichte so bewegt, dass er einen Film über sie gedreht hat: “Und der Zukunft zugewandt“ mit Alexandra Maria Lara in der Hauptrolle. Auch Swetlana Schönfeld spielt mit, sie machte zunächst in der DDR als Schauspielerin Karriere. Nach vielen Jahren am Maxim Gorki Theater ist sie bis heute im Tatort und in anderen Fernsehproduktionen zu sehen.

Moderation: Nicole Köster