Journalistin und Patientin

Nina Martin

STAND
MODERATOR/IN

Litt an lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen und lebt heute mit einem Defibrillator.

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Ein Fußballspieler bricht auf dem Spielfeld zusammen und stirbt beinahe. Der Fall Christian Eriksen bei der EM hat die Welt schockiert und auf ein medizinisches Problem aufmerksam gemacht, von dem mehr Menschen betroffen sind, als man denkt. Zum Beispiel Nina Martin: Eine junge Journalistin, die jetzt ebenfalls mit einem Defibrillator lebt.

»Früher ging mein Denken so: Karriere, das kannst du dir noch bis zum Studium offen lassen. Schaust noch ein bisschen rechts und links, was kommen könnte. Aber je weiter du in Richtung Beruf gehst, desto besser solltest du wissen, was du tun willst. Du brauchst einen Plan. Nur das führt dich zu einem Job, der dich bis zur Rente zufriedenstellt. Ich hatte ein Psychologiestudium und begonnen, ich in einer Beratung zu arbeiten. Dort brachte ich Menschen in Unternehmen bei, agil zu arbeiten. Dann kam die Diagnose. Ich begann, mein Lebensmodell, meine Karriereentscheidungen zu hinterfragen.«

Lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wurden bei ihr jahrelang als Epilepsie fehldiagnostiziert, zwei Dutzend Mal war sie nah am plötzlichen Herztod. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben mit dem Titel „Plane nicht – lebe!“

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