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Leitet das Leibnitz-Institut für Deutsche Sprache und beobachtet einen gesellschaftlichen „Sprachkampf“.

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Sprache verändert sich, Sprache emotionalisiert und sie polarisiert. Das alles erleben wir aktuell in Deutschland, die Gender-Sternchen-Diskussion ist dabei nur ein Beispiel von vielen.

»Sprache ist in den letzten Jahren zu einem identitätspolitischen Schlachtfeld geworden. Auf der einen Seite gibt es die linke Identitätspolitik, die auf die Emanzipation von einzelnen Gruppen ausgerichtet ist, zum Beispiel auf Frauen, geschlechtlich diverse Menschen oder ethnische Minderheiten. Auf der anderen Seite haben wir Gruppen und eine Partei, die Sprache sehr stark mit kultureller Identität im nationalen Sinne verknüpft. Die AfD hat das in ihrem Grundsatzprogramm von 2016 und auch in dem aktuellen Wahlprogramm ganz klar formuliert.«

Gerade für Henning Lobin sind das spannende Zeiten. Lobin ist der Direktor des Leibnitz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Er ist Professor für Germanistische Linguistik an der Universität Mannheim und Mitglied im Rat für Deutsche Rechtschreibung. Jetzt hat er ein Buch geschrieben mit dem Titel „Sprachkampf“.

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