Bruderkalb-Initiative Hohenlohe hilft Bullenkälbchen

"So wollen wir nicht mit unseren Tieren umgehen"

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Damit wir Milch trinken können, müssen Kühe immer und immer wieder Nachwuchs bekommen. Nur: mit den männlichen Kälbchen fangen Bauern in der Regel nicht viel an. Sie würden zu wenig Fleisch ansetzen, da es sich um eine Milchkuhrasse handelt - und Milch geben sie auch keine. Die unschöne Konsequenz: die meisten von ihnen werden mit zwei Wochen schon tausende von Kilometern weggekarrt, nach Spanien zum Beispiel.

"So wollen wir nicht mit unseren Tieren umgehen", sagt die Bruderkalbinitiative Hohenlohe. Landwirtschaftsmeisterin Anja Frey aus Oberrot im Kreis Schwäbisch Hall hat sie vor 3 Jahren gegründet, und mittlerweile machen schon rund 50 Milchviehbetriebe in Baden-Württemberg mit - ein Beispiel dafür, wie alternative Milch- und Viehwirtschaft aussehen kann.

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