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Das Argument PRO Gendersternchen im Radio kommt von SWR1 Redakteurin Stefanie Meinecke.

Gehören Sie auch zu denjenigen...

... denen das Gendern mit Sternchen und Minipause gewaltig auf den Senkel geht? Weil Sie das völlig übertrieben oder überflüssig finden? 

Dann machen wir mal ein Experiment:  Sie hören das Wort "Chirurgen" und denken an? Genau: an eine Gruppe Männer in Weiß. Und jetzt das Ganze mit Stern: "Chirurg*innen".

Erstaunlich, oder? Jetzt  taucht in unserem Kopf auf einmal auch eine  Frau Doktor am OP-Tisch auf. 

Studien belegen, dass ein Maskulinum in unserer Sprache nicht neutral verstanden wird, dass "weiblich" und "divers" eben nicht sowieso schon - wie man so nett sagt -  mitgedacht werden, sondern ganz einfach hinten 'runterfallen. Schlecht!  Denn: 

Gedanken bestimmen unsere  Worte - und Worte unser Tun und unseren Alltag   

Und genau deshalb, weil in Sachen Geschlechtergerechtigkeit noch Luft nach oben ist, sollten wir der kleinen Pause, dem Stern beim Sprechen eine Chance geben. Und zwar schön locker, nicht verbissen und vielleicht auch nicht immer, aber immer öfter.

Pro und Contra Mit oder ohne Gender-Sternchen?

Respekt gegenüber allen Geschlechtern - das ist das Ziel der gendergerechten Sprache. Und das sowohl im Geschriebenen als auch im Gesprochenen. Sichtbares Zeichen dafür: ein * - das Gendersternchen. Auch hörbar, im Radio?  mehr...

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