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SWR1 Moderatorin Petra Klein (Foto: SWR, SWR1)

"Bitter enttäuscht und richtig sauer" ist der Oberbürgermeister aus Schorndorf, Matthias Klopfer, über die Entscheidung zum verlängerten Lockdown. Zusammen mit seinen beiden Kollegen aus Schwäbisch Gmünd und Tübingen fordert er, das Land müsse mithelfen, dass die Innenstädte nicht "aussterben".

»Wir haben lange auf den Inzidenzwert von unter 50 hingearbeitet. Drei Millionen Menschen haben das Ziel erreicht in der Region Stuttgart und es war klar, dass es Öffnungen geben soll. Und das wird uns nun verwehrt.«

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer

Oberbürgermeister-Trio Palmer, Arnold und Klopfer

Die Oberbürgermeister von Tübingen, Schwäbisch Gmünd und Schorndorf hatten eine kontrollierte Öffnung der Innenstädte noch im Februar gefordert. Die drei Stadtoberhäupter sind sich sicher, dass funktionierende Hygienekonzepte mit FFP2- oder OP-Masken, strikte Vorgaben für die Zahl zugelassener Personen in einem Geschäft und Terminvereinbarungen eine schrittweise und pandemiekonforme Öffnung möglich machten.

»Wir werden, wie viele andere Städte auch, ein Rettungspaket schnüren. Aber wir brauchen ein großen Marshall-Plan, damit wir in Zukunft noch lebendige Innenstädte haben.«

Schorndorfs Oberbürgermeister Matthias Klopfer
Baden-Württemberg

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