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Lebensmittel einkaufen, Medikamente aus der Apotheke holen, Gassi gehen, Wäsche bügeln - auf den verschiedenen Plattformen, die es jetzt im Netz gibt, können Sie in Ihrer Region sämtliche Hilfe anbieten oder Hilfe bekommen.

Im ganzen Land finden sich immer mehr Menschen zusammen, die helfen möchten - vor allem den älteren Menschen oder denjenigen mit Vorerkrankungen, die demnach zur Risikogruppe gehören. Auf Zetteln an Laternen oder in Briefkästen bieten sie ihre Hilfe an - oder eben im Netz wie auf den Plattformen "Wir Helfen", "Helpunity" oder "nebenan.de".

Auch manche Städte haben auf ihren Webseiten Portale geöffnet, auf denen Sie Ihre Hilfe anbieten können. Die Stadt Pforzheim zum Beispiel bietet eine Liste mit Hilfsangeboten an - unter anderem vom Caritas, ehrenamtlichen Einkaufsdiensten oder der Initiative "Pforzheim hilft". Auch die Stadt Freudenstadt sammelt Hilfsangebote: Sie können entweder ein Angebot auf der Webseite erstellen oder Ihre Hilfe telefonisch anbieten - von Kinderbetreuung über Einkäufe bis Gassi gehen. Die Stadt Stuttgart hat angekündigt, auch ein Portal für Hilfsangebote zu öffnen.

Helfen Sie Ihrem Lieblingsladen

Viele lokale Läden müssen Bestellungen entgegen nehmen und diese liefern, um über die Runden zu kommen. Oft werden dort Freiwillige gesucht, um die Lieferungen zu den Kunden zu bringen:

Auch in bestehenden Facebook-Gruppen für Ihre Region oder unter dem Hashtag "NachbarschaftsChallenge" können Sie Hilfe anbieten oder suchen.

Regeln beim Helfen beachten

Auch beim Helfen sollten Sie immer auf die bestehenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und auf die aktuelle Lage in Baden-Württemberg achten: Direkten Kontakt zu den Personen, für die man einkauft, meiden. Einkäufe am besten vor die Tür stellen. Beim Einkaufen selbst zu anderen Personen einen Abstand von mindestens 1,50 Meter halten und anschließend gründlich die Hände waschen.

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