Michael Walter aus Ehrenkirchen

Der Krieg in der Ukraine aus Sicht eines Helfers

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AUTOR/IN
Ingo Lege

"Sie sind mit nur einer Plastiktüte und ihrer Katze im Korb in Deutschland angekommen", erzählt Michael Walter-Schubert aus Ehrenkirchen über Geflüchtete, denen er geholfen hat. Der Lehrer ist immer wieder vor Ort, zum Beispiel in Lwiw, der Partnerstadt von Freiburg. Musste selbst schon vor den russischen Angriffen fliehen - und war wieder unterwegs, diesmal über die Flüchtlingsrouten in Moldawien und Rumänien in Richtung Ukraine

»Die nächsten hatten noch die Hausschuhe an, mit denen sie aus dem Häusern geflohen sind, die angegriffen wurden.«

Großen Respekt hat er vor den Ländern, die helfen, ohne zu zögern, selbst aber auch nicht viel haben. Moldawien zum Beispiel, das ärmste Land Europas, das - berechnet nach Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahlen - die meisten Flüchtlinge aufgenommen habe. Rumänien, arm und "selbst nicht auf Rosen gebettet", erlaube allen, kostenlos die Verkehrsmittel zu benutzten und liefere sogar Benzin nach Moldau.

»...und wenn wir über Inflation bei UNS reden: ein Fachmann in Moldawien sagte, die Inflation dort geht gerade über 20 Prozent hoch - bei einem Einkommen von durchschnittlich 500 Euro im Monat.«

Baden-Württemberg

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