Rassismus und Selbstmordgedanken

Reaktionen auf das Interview von Meghan und Harry

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Als "schockierend" bezeichnet der SWR1 Adelsexpertin Leontine Gräfin von Schmettow die Rassismus-Vorwürfe, die Herzogin Meghan gegenüber der königlichen Familie erhebt. Zusammen mit ihrem Mann, Prinz Harry, hatte sie der US-Talkmasterin Oprah Winfrey ein mit Spannung erwartetes Exklusiv-Interview gegeben.

Queen drückt Bedauern aus

»Die ganze Familie ist traurig darüber, wie schwierig die vergangenen Jahre für Harry und Meghan gewesen sind.«

Die genannten Probleme, so das Statement der Queen weiter, besonders das Thema Rassimus, seien besorgniserregend. Sie würden das nun im Kreise der Familie versuchen zu klären.

Rassismus im Königshaus

Rassismus, so berichten Meghan und Harry, habe es nicht nur von Seiten der Medien gegeben, sondern auch im eigenen royalen Kreis - vor allem kurz vor der Geburt ihres Sohnes Archie.

»Es gab Bedenken und Unterhaltungen darüber, wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren werden wird.«


Herzogin Meghan berichtet auch von Selbstmordgedanken.

»Ich wollte nicht mehr am Leben sein. Es hat mich viel Kraft gekostet es gegenüber Harry einzugestehen.»

In dem mit Spannung erwarteten Gespräch mit Talkshowmoderatorin Oprah Winfrey berichtete Herzogin Meghan auch von dem Druck, unter dem sie gestanden habe, seitdem sie Teil der königlichen Familie wurde. Schuld daran sei vor allem die britische Boulevardpresse gewesen und Gerüchte über sie, die der Palast nicht bekämpft habe.

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