Erfolgreicher "Jugend forscht" Landeswettbewerb

"Die Jugendlichen sehnen sich danach, 'raus zu kommen"

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Dieses Jahr steht "Jugend forscht", der Nachwuchs-Wettbewerb für angehende Wissenschaftler*innen, vor ganz besonderen Herausforderungen: wie soll er in Lockdown-Zeiten laufen? Überraschend gut, sagt Dr. Marianne Rädle, die Leiterin des Landeswettbewerbs mit Sitz bei der Experimenta in Heilbronn, im SWR1 Interview mit Stefanie Anhalt: die virtuelle und digitale Präsentation der Projekte läuft hervorragend und die jungen Menschen hatten "richtig Lust, was zu machen".

"Es gibt Dinge dieses Jahr, die viel mit Corona zu tun haben, das fällt richtig auf."

Eine Arbeit zum Beispiel: eine Lüftungsanlage für die Schule - das zeige, so Rädle, wie wichtig es den Schüler*innen sei, wieder in die Schule gehen zu können. Oder die Frage, wie man Smartphones am besten putzen.

Weitere, sehr am realen Leben orientierte Versuche: Batterie-Management oder Experimente zum Feinstaub.

"Es ist faszinierend, dass sie so viel gemacht haben - wir haben gar nicht gerechnet mit so vielen."

Nächster Schritt für die Jung-Forscher*innen: der Bundeswettbewerb, in den die Sieger*innen des Landeswettbewerb weiterziehen. Der findet dann auch wieder in der Experimenta Heilbronn statt.

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