Antrag auf "Geld zurück"

DB bietet digitale Entschädigung bei Zugverspätung

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Wenn die Bahn zu spät kommt oder ausfällt, haben Bahnreisende ein Anrecht auf Entschädigung. Die kann nun auch per Online-Formular beantragt werden.

Kein lästiges Zettel ausfüllen mehr, sondern einfach per App oder Computer: Wer eine Entschädigung wegen Zugverspätung beantragen möchte, kann dies seit dem 1. Juni 2021 auf digitalem Weg tun.

Antrag auf Entschädigung bei der Bahn

Die Deutsche Bahn wirbt damit, es würde nicht einmal fünf Minuten dauern, Verspätungs-Geld digital zu beantragen. Wichtig ist, dass die Reisenden das Bahnticket online (Homepage der DB) oder mobil (App DB Navigator) gekauft haben. Dort können Sie die Reise einfach auswählen und auf "Entschädigung beantragen" klicken. Die Daten müssten dann im Formular automatisch ausgefüllt werden und man muss nicht mehr extra die Zugnummer und die genauen Reisedaten raussuchen. Einzutragen ist dann noch die eigene Bankverbindung und anschließend sollte der digitale Antrag fertig zum Abschicken sein. Nach einer Prüfung sollte das Verspätungs-Geld laut der Bahn zeitnah auf dem angegebenem Konto eingehen.

Antrag geht auch noch auf Papier

Für alle, die weder Smartphone noch Computer für den Ticketkauf nutzen, gibt es nach wie vor die Möglichkeit, den Antrag auf Entschädigung auf Papier zu beantragen.

So viel Entschädigung musste die Deutsche Bahn schon zahlen

Übrigens: Mehr als 54 Millionen Euro im Jahr musste die Deutsche Bahn in manchen Jahren schon für Zugverspätungen ausbezahlen. Im ersten Corona-Jahr 2020 war es deutlich weniger: 31 Millionen Euro gingen da an Bahnreisende wegen Zugverspätungen oder Zugausfällen raus. Allerdings waren auch fast 82 Prozent der Züge im letzten Jahr pünktlich.

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