Ben Aaronovitch: "Die Flüsse von London" Eine Mischung aus Krimi und Fantasy

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"Die Flüsse von London" ist auch für keine großen Krimi-Fans geeignet. Es ist eine Mischung aus Krimi und Fantasy - hört sich komisch an, liest sich dafür umso besser und überrascht positiv.

Um was geht es?

Das Buch beginnt spannend: Mit einem Mord, bei dem jemandem der Kopf abgeschlagen wird - mitten in London. Klären soll das die Hauptperson des Buches Peter Grant, ein junger Polizist. Dabei begegnet er zum ersten Mal einem Geist. Und dann wird aus dem normalen Krimi der Fantasy-Krimi - allerdings harmoniert das in diesem Buch auch für nicht Fantasy-Fans überraschend gut, das normale London und die Welt der Geister - ohne das es zu weit weg von der Realität wirkt.

Dauer

Peter soll dann Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Er muss sich plötzlich mit Vampiren herumschlagen und einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln - der spannendste Handlungsstrang, auch weil es dann viel um die Geografie und die Geschichte Londons geht.

Für wen geeignet?

Also wer ein Fan von London ist, kommt da voll auf seine Kosten. Das Buch "Die Flüsse von London" lebt eigentlich von drei Dingen:

  • vom Spielort London und den vielen interessanten Aspekten, die man über die Stadt lernt
  • vom besonderen ironischen Schreibstil des Autors
  • von der gelungenen Mischung aus Krimi und Fantasy - was auch etwas damit zu tun haben kann, dass Ben Aaronovitch auch für Doctor Who als Autor schreibt

Fazit

"Die Flüsse von London" und die ganze Krimireihe, den es gibt noch weitere Bücher, haben etwas von einem "erwachsenen Harry Potter auf Speed" - kurz gefasst ist das die beste Zusammenfassung.




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