So war die Expedition in die Eiswüste

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Expedition durch das Eis Grönlands (Foto: Hans Honold)
Keine Wegweiser. Einfach nur nichts. Überall weiß. Die Karawane hätte keine Chance ohne ein sogenanntes Inreach-Gerät, mit GPS, Satellitentelefon und Kompass. Hans Honold
Eisberg voraus... Ingo Sasgen
...und Eisbär voraus Mario Hoppmann
Wenn man 26 Tage zusammen im Eis verbringt, kann man zwar kaum miteinander reden – aber man wird zu einem echten Team. "Anders hast Du keine Chance", sagt Polar-Guide Hans Honold. Hans Honold
Grönland ist die größte Insel der Welt und zu 85 Prozent mit Eis bedeckt. Ingo Sasgen
Die Zelte schützen die Abenteurer vor den bis zu -28 Grad und arktischem Wind. Sie werden nicht nur mit Heringen verankert, sondern auch mit Ski und Stöcken und manchmal ist noch eine zusätzliche Schneemauer nötig. Hans Honold
Mit sog. Pulkaschlitten ist die Gruppe unterwegs. Wichtig: inklusive Solarpanel, um Handy und Satellitentelefon aufzuladen. Und um Essen zu transportieren! Denn Polar-Guide Honold weiß: "Ohne Mampf kein Kampf". Florian Schmidt
Reicht zum Leben im und auf dem Eis: Solarpanel, Zelt, Schlafsack, Isomatte, Essen. Rund 60 Kilogramm zieht jeder Expeditionsteilnehmer hinter sich her auf dem Pulka-Schlitten. Florian Schmidt
Co-Guide und Hans Honolds "Ziehkind" Florian Schmidt Florian Schmidt
Am Tag ist das Team durchschnittlich 8-10 Stunden auf den Beinen. Nach einer Stunde laufen gibt’s 15 Minuten Pause. Dann wieder eine Stunde laufen, Viertelstunde Pause usw. Florian Schmidt
Wer aus dem Team nach 20 bis 36 km Skitour mit Gepäck noch nicht genug hat, macht Schnee-Yoga. Hans Honold
In der Mitte des Eispanzers ein Stück Zivilisation von früher: eine verlassene Radarstation der Amerikaner aus Zeiten des Kalten Krieges. Und verrückt: tatsächlich ist noch eine Gruppe im Eis unterwegs. Sie macht die Route umgekehrt, von Ost nach West. Hans Honold
Polarlichter am Himmel über Grönland S. Hendricks
Die Gletscher in Grönland schmelzen immer schneller. Schuld daran ist der Klimawandel. Ingo Sasgen
Polar-Guide Hans Honold: "Du und die Natur. In der Eiswüste Grönlands kannst Du Dich fühlen wie auf einem fremdem Planeten…" Hans Honold

Minus 28 Grad ohne Strom und Heizung: Polar-Guide Hans Honold aus Blaubeuren verrät, wie er sich 26 Tage in der Eiswüste Grönlands mit Schlitten, Zelt und Maultaschen gekämpft hat.

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SWR