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Geschlossene Gaststätten, Geschäfte, Outlet-Center - die Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitung des Corona-Virus sorgt für finanzielle Einbußen. Wie die Besitzer jetzt versuchen, das wenigstens etwas abzufedern, zeigt unsere Galerie.

Handel in Zeiten von Corona "Not macht erfinderisch"

Bücherwünsche erfüllen (Foto: SWR)
„Not macht…“- Genau – Sie wissen was kommt... Aber wenn die Not groß ist und eben keiner mehr kommt, also kein Kunde mehr, dann braucht's kreative Ideen.
Trotz geschlossenen Ladens: Die Stuttgarter Floristen Jana und Holger Schweizer wollen weiterhin für blumiges Wohlgefühl sorgen...
...mit Blumen zur Selbstbedienung, fünf Mal die Woche. Geld bitte in die Kasse!
Vor einem Friseursalon in Stuttgart-Ost: Trauben-und Apfelgelee, Zwetschgen- und Pfirsichmarmeladen. Auf einem laminierten Blatt wird der Kunde gebeten, das Geld in den Briefkasten im Hauseingang um die Ecke zu werfen. Es grüßt: Heidi, die Gsälzköchin.
Feine Kissenbezüge und schöne Geschenke, die kann man schlecht einfach vor die Türe stellen und hoffen, dass jemand Geld in die Kasse wirft. Deshalb bietet eine Ladeninhaberin in Fellbach bei Stuttgart ihre Prachtstücke per Lieferung an. Wer etwas im Schaufenster entdeckt, kann es einfach per Mail bestellen.
Sternekoch Bernd Bachofer vom „Bachofer“ - sein Geschäft läuft. "Es fühlt sich noch komisch an, aber die Kunden überrennen uns und zeigen ganz tolle Solidarität."...
...Er macht ganz neue Erfahrungen als "Take-away-Koch".
Winzer im ganzen Land dürfen nichts mehr ausschenken in ihren Probierstuben, der Weinverkauf ist aber erlaubt. Wer den Winzer seines Vertrauens in der Nähe hat, der hat alle Optionen: Viele verkaufen weiter Wein – zur Selbstabholung. Klappt – auch im Fellbacher Weingut Aldinger.
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