Der Hamburger Mehr als nur ein bisschen Fastfood

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Woher der Hamburger seinen Namen hat, kann nicht so einfach beantwortet werden. Manche vermuten den Ursprung in einem Imbiss, der um die Jahrhundertwende des 20. Jahrhunderts mit Einwanderern aus Hamburg in die USA gekommen ist.

100 Burger in 40 Tagen (Foto: SWR, SWR1 - Foto: Jochen Enderlin)
Im Triple-B in Zuffenhausen ist das ein Burger, bei dem das Brötchen mit Blattgold belegt ist. SWR1 - Foto: Jochen Enderlin

Andere wiederum sehen den Ursprung in Rindfleisch, das aus Hamburg in die USA importiert wurde, als in den ersten Jahren der Besiedlung noch keine Rinderzucht aufgebaut war und Rindfleisch als echtes Luxusgut galt. Noch schwieriger wird es, wenn man ein Datum festmachen möchte, wann der erste Hamburger das Licht der Welt erblickte. Auch hier ranken sich viele Geschichten, um den Kult-Imbiss. Klar ist nur, dass es sich dabei um ein Sandwich bestehend aus einem Brötchen und Hacksteak.

Heute verbinden viele in Deutschland mit einem Burger immer noch ein Fastfood-Gericht von einem der großen Fastfood-Ketten aus Amerika, wo Burger lauwarm und zusammengeknautscht für ein paar Euro über den Tresen wandern, der Geschmack standardisiert ist und die durch aufwändige Marketing-Aktionen ihren Kunden versichern müssen, dass sie nur die besten Zutaten aus der Region verwenden.

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Macht eigentlich wenig Lust, so etwas zu essen. Ganz anders sieht es in den USA aus. Hier gehören Burger selbst in guten Restaurants auf die Karte. Aber man hat dort häufig die volle Auswahl – nicht nur über das Fleisch, dass auf die Brötchen kommt, sondern auch – je nach Burger – über die restlichen Zutaten. Verschiedene Käsesorten stehen zur Wahl und auch wie die Zwiebeln auf den Burger kommen – ob karamelisiert oder gebraten. Der besondere Clou ist dann noch die Auswahl an Saucen, die dem Ganzen eine besondere Note geben.

Wem hier nicht das Wasser im Mund zusammenläuft ist selber schuld.

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