Online Banking (Foto: Imago, Westend61)

Ab 14. September Neue Regeln beim Online-Banking - Das müssen Sie wissen

Überweisungen erledigen oder den Kontostand am eigenen PC nachschauen ist bequem und geht schnell. Aber wie ist das mit der Sicherheit? Ab dem 14. September 2019 gibt es neue Regelungen, um das Online-Banking sicherer zu machen.

Das Online-Banking basiert auf Transaktionsnummern (TAN). Ab dem 14. September haben aber die Papierlisten mit den TAN-Nummern ausgedient - die Banken dürfen die Listen nach EU-Recht nicht mehr anbieten. Grundlage dafür ist die europäische Zahlungsdiensterichtlinie.

Und wie soll für Sicherheit gesorgt werden?

Verbraucher müssen sich in Zukunft immer mit zwei der drei Möglichkeiten ausweisen: "Wissen" (z. B. Geheimnummer), "Besitz" (z. B. Original-Zahlungskarte) oder "Sein" (z. B. Fingerabdruck).

Wie kann ich trotzdem weiterhin Online-Banking nutzen?

Man kann sich die TAN zum Beispiel per SMS auf das Handy schicken lassen, wenn man die Handynummer bei der Bank hinterlegt hat. Auch mit einem TAN-Generator, der mithilfe der Bankkarte die TAN erstellt, kann man Überweisungen weiterhin erledigen.

Welche Änderungen gibt es noch?

In Zukunft müssen Banken auch Drittanbietern den Zugriff auf Kontodaten erlauben. Das betrifft Unternehmen, die beispielsweise beim Sparen helfen sollen und somit den Banken auch Konkurrenz machen. Als Verbraucher muss man der Weitergabe der Daten jedoch ausdrücklich zustimmen.

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