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25 Jahre Amazon

Aus geliehenem Geld wurde die blitzschnelle Kohle

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AUTOR/IN
Jens Wolters

Ein Vierteljahrhundert existiert das erfolgreichste Online-Kaufhaus schon und hat Gründer Jeff Bezos zum Milliardär gemacht. Dabei fing alles ganz klein an.

Da eine Einkaufsmöglichkeit im Internet zum Ende des vergangenen Jahrtausends an Zauberei grenzte, fing Gründer Jeff Bezos sein Unternehmen unter dem Namen "Cadabra" an. In einer Garage in Kalifornien, mit einer finanziellen Starthilfe seiner Eltern von 300.000 US-Dollar. Aber "Cadabra" wurde zu oft mit "Kadaver" verwechselt, da suchte Bezos in einem Wörterbuch neu und stieß auf "Amazon". Der Begriff wurde mit "exotisch und anders" beschrieben.

Alles fing mit einem Buch an

"Anders" sahen anfangs auch die Büros aus. Da nämlich Tische zu teuer waren, kaufte Bezos stattdessen Türen gekauft und ließ Beine dran schrauben. Doch dann ging das Geschäft los. Mit dem Verkauf von Büchern. Und das allererste war eines für Wissenschafts-Nerds. Über Computermodelle um unsere Intelligenz zu untersuchen zu können ("Fluid Concepts and creative analogies: computer models of the fundamental mechanisms of thought"). Diese 250 Seiten sind übrigens immer noch bei Amazon zu finden. Als Taschenbuch für unter 20 Dollar.

Kohle satt im Sekundentakt

Amazon hat sein Angebot nach und nach erweitert - mittlerweile gibt es wohl nichts, das das bekannteste Online-Kaufhaus nicht auch hat. Doch bis zum ersten Gewinn des Unternehmens hat es dann doch bis zum Jahr 2004 gedauert. Pro Sekunde soll Amazon jetzt mehr als 2.000 Dollar umsetzen - was an einem ganzen Tag dann satte 173 Millionen Dollar machen würde. Und nach jetzt 25 Jahren spielen dann ja auch noch etwa die Streaming-Plattform Amazon Prime oder der Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh genauso in die Unternehmenskasse ein.

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Jens Wolters