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Eine große Fabrikhalle aus Backstein - schwarz angemalt, ein paar Graffitis. Das große R für Roxy prangt wie ein Markenetikett auf der Hauswand.

Wenn im 1200 Menschen fassenden Hauptraum Mal wieder große Stars wie Mark Forster oder Fanta Vier auftreten oder lokale Stars wie die Ulmer Kabarettistin und Kleinkunstpreis-Trägerin Ariane Müller: Dann reicht die Besucherschlange schon eine Stunde vor Beginn bis vor die Türe.

"Die Fantastischen Vier waren mehrfach da (…), die Ärzte waren Mal unter einem Alias da, der Laternenjoe,  was auch ein sehr geiles Konzert war; in jüngster Zeit hatten wir Mark Forster…"

Geschäftsführer Christian Grupp

Drinnen dann das große Foyer mit der zwölf Meter langen Bar und den vielen Stehtischen. Fabrik-Schick: Silberne Abluftröhren an der Decke -  unten Betonfußboden. Der Fußboden muss auch belastbar sein, wenn einmal im Monat die legendäre Tanz-Party „Schüttel Dein' Speck“ dort stattfindet.  

Itchy Poopzkid im Roxy  (Foto: Roxy/Ralf Schuck)
Roxy/Ralf Schuck

"Ich gehe gerne da hin. Da kann man einfach sämtlichen Speck schütteln."

Gast

Das Roxy hat schon drei Jahrzehnte hinter sich und ist für viele Menschen aus Ulm und um Ulm herum nicht mehr wegzudenken. Die Mission für die ehemalige Fabrikhalle des Feuerleiter-Herstellers Magirus war immer: Sie sollte ein soziokulturelles Zentrum sein – ein „Ermöglichungsort“, für alle. Das ist das Roxy. Man spürt diesen Geist auch bei der beliebten und regelmäßig stattfindenden „Open Stage“. Dann nämlich darf sich nämlich auf den Brettern des Roxy beweisen, wer meint, er hat das Zeug zum Singen, Slammen, Zaubern oder Witzigsein. Um ein Ticket muss man sich immer früh kümmern. 

"Dieses Familiäre – man kommt hier her, man kennt sich. Ich geh‘ hauptsächlich auf die Open Stage."

Gast

Das Roxy hat nun auch einen Biergarten bekommen. Im Sommer gibt’s dort kühle Getränke, Gegrilltes und Liegestühle zum Chillen. Und neuerdings noch eine Bühne mit Gratis-Veranstaltungen – für alle, die lieber Urlaub in Ulm machen. 

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