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So ein richtiger Popstar sein – davon hat doch jeder schonmal geträumt, oder? Schön sein, reich sein, gut tanzen …UND VOR ALLEM GUT SINGEN KÖNNEN! Bei den meisten von uns ist das wahrscheinlich aussichtslos. Aber es gibt jetzt eine neue App, Wombo, mit der kann man sich zumindest mal für ein paar Minuten vorstellen, wie das so wäre: Wenn man singen könnte wie Gloria Gaynor oder James Brown.  

Wir haben die App natürlich ausprobiert. Und präsentieren Ihnen heute in der Weltpremiere: SWR1 Moderator Matthias Sziedat mit „Boom boom boom boom“ von den Venga Boys. 

Matthias Sziedat als "Venga-Boy"

"Wombo lässt dein Foto singen"

So verspricht es die App. Wombo erstellt aus jedem beliebigen Foto ein Video. Und es geht ganz einfach: Man lädt die App runter und macht damit ein Foto von sich. Achtung: Keine Zähne zeigen (sonst wird’s gruselig) und den Mund ein Stück öffnen (sonst singt eventuell das Auge). Anschließend kann man sich dann einen Song auswählen. Es gibt eine große Auswahl – von Bobby Brown über Gloria Gaynor bis hin zu den Venga Boys. Und dann lässt man sich ein Video erstellen.  

Die App funktioniert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz

Wombo wurde 2020 von einem kanadischen Team entwickelt. Es hat einen Schauspieler berühmte Songs singen lassen und davon Videos gemacht. Mit Hilfe dieser Videos wurde dann eine KI trainiert - damit kann diese Künstliche Intelligenz jetzt aus jedem Foto ein Video machen. Und zack – sieht man sich selbst singen wie Gloria Gaynor, mit der Stimme von Gloria Gaynor. Sehr lustig, aber auch ein bisschen gruselig.

Wie (un)sicher ist Wombo?

Manche erinnern sich vielleicht noch an die "FaceApp" - ein ähnlicher Hype im Jahr 2019. Die KI hinter der FaceApp konnte Gesichter altern lassen. Allerdings gab es im Zusammenhang mit dieser App eine große Debatte um den Datenschutz. Die FaceApp ist ein russisches Angebot und die Daten werden auf Servern gespeichert. Die Wombo App scheint da nicht so bedenklich zu sein. Die Fotos werden - so heißt es - nach der Verarbeitung direkt gelöscht. Zur Berechnung der Videos wird ein Service von Amazon genutzt. 

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