SWR1 Pfännle 2018 Verschiedene Öle im Test

SWR1 Pfännle 2018 Verschiedene Öle im Test

Verschiedene Speiseöle (Foto: Imago, imago/Weiss -)
Bei SWR1 Pfännle geht es um regionale und gesunde Rezepte - aus diesem Anlass hat sich Sabine Schütze aus der Redaktion Umwelt und Ernährung verschiedene Speiseöle genauer angeschaut. Imago imago/Weiss -
Hanföl wird aus den Samen des Nutzhanf gepresst. Da die Samen kaum Bestandteile der Droge THC enthalten, hat deren Öl keine berauschende Wirkung. Gut tut es trotzdem, denn das Öl ist reich an herzschützenden, ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E, das unsere Haut länger jung hält. Untersuchungen belegen, dass Hanföl Entzündungen im Ohren, Nasen- und Rachenbereich lindert. Genauso übrigens wie Leinöl, das noch dazu günstiger ist. Imago Imago -
Hanföl hat kaltgepresst eine gelb-grünliche Farbe und schmeckt krautig-nussig. Das hochwertige Pflanzenöl lässt sich hervorragend in der kalten Küche einsetzen. Nicht nur als Bestandteil von Salatdressings und Marinaden. Auch Brotaufstrichen verleiht das Öl das gewisse geschmackliche Etwas. Zum Braten ist es allerdings nicht geeignet, da sich ab 160 Grad die Fette verändern und der Geschmack leidet. Temperaturen, wie sie beim Dünsten und Dämpfen entstehen, hält Hanföl aber locker aus. In einer … picture-alliance / dpa - Foto: Daniel Karmann
Traubenkernöl ist ein typisches Öl für die Weinanbaugebiete hier im Südwesten. Trotzdem ist es in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich, in seinem Geschmack, seiner Herstellung und seinen Eigenschaften.Aus keiner anderen Saat lässt sich weniger Öl gewinnen. Rund 100 Kilo Traubenkerne braucht ein Ölmüller, um fünf Liter Öl zu pressen. Und vorher müssen die Kerne noch aufwändig aus dem Trester herausgesiebt und getrocknet werden. Imago Imago -
Traubenkernöl besticht neben vielen ungesättigten Fettsäuren besonders mit einem hohen Vitamin-E-Anteil. Das Vitamin gilt als Antioxidanz und kann die Hautalterung verzögern.Das hellgrün schillernde Traubenkernöl ist nicht nur ein Jungbrunnen, es ist auch geschmacklich eine Wucht. Denn sein filigranes Aroma variiert je nach Traubensorte von süß bis leicht bitter. Kerne von weißen Trauben ergeben ein typisch tresteriges Öl mit einer nussig-fruchtigen Note. Da können rote Sorten nicht ganz mithal… picture alliance / WILDLIFE -
Einheimisches Walnussöl ist eine Rarität. Denn weil es hier keine Plantagen mit Walnussbäumen gibt, sind die Ölmüller auf die Ausbeute von Privatleuten angewiesen. Doch wer an Walnussöl rankommt, schätzt es ganz sicher.Die Ölausbeute aus Walnüssen ist mit rund 40 Prozent recht hoch und besser als beim Leinsamen zum Beispiel. Walnussöl enthält gesunde ungesättigte Fettsäuren, B-Vitamine und einige Mineralstoffe. Deshalb tut es Herz, Kreislauf, Hirn und Haut gut. Genau wie Hanf- oder Leinöl auch. Imago imago/PhotoAlto -
Am meisten jedoch überzeugt Walnussöl durch seinen einzigartigen nussigen Geschmack, der einen leicht herben, walnusstypischen Unterton hat. Werden die Nüsse vorm Pressen leicht angeröstet, intensiviert sich das nussige Aroma des Öls.Walnussöl ist ein absolutes Feinschmeckeröl und schimmert sanft bernsteinfarben. Erhitzen schadet dem Walnussöl. Sein intensives Aroma ist perfekt im Salat, passt etwa hervorragend zu Artischocke. Auch im Kartoffelsalat oder als Kick im Obstsalat ist Walnussöl unsc… picture alliance / Arco Images -
Flachs ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt, wird auch Lein genannt. Sein Öl, das Leinöl, ist allerdings nur eingeschränkt nutzbar, wurde deshalb von Raps- und Olivenöl verdrängt. Leinöl besteht zu mehr als 90 Prozent aus guten ungesättigten Fettsäuren. Deshalb ist dieses Öl auch extrem empfindlich. Schon nach rund zwei Monaten im Kühlschrank wird es langsam ranzig. Diese Schwäche ist aber auch zugleich die größte Stärke von Leinöl. Denn kein anderes einheimisches Öl enthält so viele g… Imago imago/Gottfried Czepluch -
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