Standbild aus dem Dokumentarfilm Wir fangen ganz von vorne an: Hände von Pianist Igor Levit spielen auf einem Flügel, rotes Overlay mit Icon Filmrolle (Foto: SWR, bce films / ZDF/ ARTE)

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis in der Kategorie Musik 2021

»Wir fangen ganz von vorn an«

STAND
EIN FILM VON

1945 war ein Neustart für Deutschland in vielerlei Hinsicht. Auch in der Musik. Die Kulturpolitik der Alliierten trieb die Entwicklung der Musik voran. Ein Dokumentarfilm von Bettina Ehrhardt.

Das Inhaltsverzeichnis

»Wir fangen ganz von vorn an« – Filminhalt

1945. Deutschland lag am Boden. Die Städte waren zerstört. Die Menschen wussten nicht, wovon sie leben sollten. Es herrschte vielerorts Elend. Auf der anderen Seite gab es eine Stimmung des Aufbruchs, der Zuwendung zu neuem Leben erwecken, ganz besonders in der Musik. Diesem wenig beleuchteten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte widmet sich der Dokumentarfilm auf lehrreiche und unterhaltsame Art und Weise.

Die damalige Kulturpolitik der Alliierten sollte helfen, die Deutschen durch neue Klänge zu besseren Deutschen zu machen. Musik, die während der Zeit des Nationalsozialismus verboten war, durfte nun gespielt werden. Als sich Deutschland im Kalten Krieg spaltete, wurde die Musik zu einem Spielball der widersprüchlichen Interessen der Besetzungsmächte.

Archivmaterial, Interviews, Animationen und Musik zeigen die Entwicklung in Ost und West genauestens auf. Mit Musik von Schönberg, Stockhausen, Boulez, Henze, Nono, Eisler und Dessau wird der Sprung in die Musikwelt der Nachkriegszeit perfekt abgerundet und intensiv erlebbar. 

»Wir fangen ganz von vorn an« – Film für's Ohr

Eine Filmbesprechung zum Dokumentarfilm »Wir fangen ganz von vorn an – Neue Musik für ein Deutschland nach dem Krieg« von Anja Kalischke-Bäuerle.

»Wir fangen ganz von vorn an« – Interview mit der Regisseurin Bettina Ehrhardt

Die Regisseurin Bettina Ehrhardt des Dokumentarfilms »Wir fangen ganz von vorn an« im Gespräch mit Cordelia Marsch.

»Wir fangen ganz von vorn an« – Biografie der Regisseurin

Bettina Ehrhardt studierte Romanistik, Linguistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Film in Hamburg, München und Lyon. Maîtrise de Lettres Modernes an der Universität Lyon II mit einer Arbeit über den Dichter und Maler Henry Michaux.

Diplôme d’Etudes Cinématographiqes, Lyon II. Seit 1992 Autorin und Dokumentarfilmerin, seit 1999 auch Produzentin. Reportagen und Dokumentarfilme für WDR, SWR, BR, ZDF, Arte, 3SAT, ORF, SF/DRS, SVT, Radio Canada, ARTV, RAI. Bettina Ehrhardt lebt in München. 

»Wir fangen ganz von vorn an« – Credits

Filmlänge56 Minuten
Buch und RegieBettina Ehrhardt
KameraVolker Becker-Battaglia 
Hans Albrecht Lusznat 
Hans Schauerte 
Alberto Herskovits 
Christian Offenberg
MontageVolker Becker-Battaglia 
Carolle Alain 
TonAdrian von Ripka 
Roman Trekel
Produktionbce films
KoproduktionZDF 
ARTE
FilmförderungFFF Bayern
FSKKeine Angabe
Barrierefreie FassungenUntertitel (UT)

Alles zum Film

Filminhalt & Credits

1945 war ein Neustart für Deutschland in vielerlei Hinsicht. Auch in der Musik. Die Kulturpolitik der Alliierten trieb die Entwicklung der Musik voran. Ein Dokumentarfilm von Bettina Ehrhardt.  mehr...

Film für's Ohr

Eine Filmbesprechung zum Dokumentarfilm »Wir fangen ganz von vorn an – Neue Musik für ein Deutschland nach dem Krieg« von Anja Kalischke-Bäuerle.  mehr...

Regisseurin im Interview

Beim Wiederaufbau Deutschlands nach 1945 spielte die Musik eine wichtige Rolle. Doch mit Beginn des Kalten Krieges setzte eine ideologische Vereinnahmung ein. Regisseurin Bettina Ehrhardt von »Wir fangen ganz von vorn an« im Gespräch mit Cordelia Marsch.  mehr...

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