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27.06.2019 21:15 Uhr Metropol 3 Helmut Berger, meine Mutter und ich

Außer Konkurrenz

„Was macht eigentlich Helmut Berger?“, fragt sich Bettina Vorndamme, Filmfan in den besten Jahren – und googelt los. Im Netz der Schock: Skandalauftritte, Dschungelcamp, Alkoholsucht. Der Schauspielstar aus „Die Verdammten“ und „Ludwig“, einstmals „schönster Mann der Welt“, scheint nur noch ein Schatten seiner selbst zu sein.

Die Finanzcontrollerin aus Niedersachen beschließt, den Niedergang zu stoppen, und ist überzeugt: Berger braucht nur einen anständigen Auftrag, dann wird er schon wieder. Mit Hilfe ihrer Tochter Valesca nimmt sie Kontakt nach Salzburg auf. Kurz darauf sitzt die Schauspielikone tatsächlich auf dem Sofa ihres Bauernhauses und trinkt Kaffee aus Omas Sammeltassen. Zwischen dem ungleichen Paar entwickelt sich eine innige Freundschaft – mit vielen Höhen und Tiefen.


Valesca Peters wird in Hannover geboren und zieht nach dem Abitur nach Berlin. Sie absolviert zunächst eine Ausbildung zur Film- und Video-Editorin. Um die Möglichkeiten des Schnitts noch besser zu verstehen, studiert sie von 2008 bis 2013 Montage an der HFF Konrad Wolf / Filmuniversität Babelsberg. Mit dem Diplomfilm „Die Verführungskünstler“ von Johanna Bentz, der 2013 bei der Filmschau Baden-Württemberg als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, schließt sie ihr Studium ab. Seither arbeitet sie freiberuflich als Editorin. HELMUT BERGER, MEINE MUTTER UND ICH ist ihr Langfilmdebüt als Regisseurin.

Deutschland 2019; 82 Min.

Buch und Regie Valesca Peters

Kamera Patrick Jasim, Andreas Schiller

Montage Valesca Peters

Ton Julius Hofstädter, Paul Paulun

Produktion Gebrüder Beetz

Koproduktion 3sat / ORF

Filmförderung nordmedia

FSK ohne Altersbeschränkung