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27.06.2018 13:00 Uhr Metropol 3 Ungarische Wunden

Werkschau Filmakademie / Außer Konkurrenz

Ungarische Wunden

Ungarische Wunden

Als „hoffnungslos einsame Nation“ beschrieb der österreichisch-ungarische Schriftsteller Arthur Koestler die Ungarn. Die einzigartige Sprache und die von Niederlagen
gespickte Geschichte, verstärkten UNGARISCHE WUNDEN und ein Gefühl der Einsamkeit im Land. Die Filmemacherin Cécilia Marchat hat als Jugendliche in Ungarn gelebt und 2004 beim EU-Eintritt Ungarns Euphorie und Zuversicht gespürt. Doch davon sei nicht viel übrig geblieben, sagt sie. Seit 2010 führt Ministerpräsident Viktor Orbán eine autoritäre, nationalkonservative Politik, auf Konfrontationskurs mit der EU. Mit einem ehemaligen Klassenkameraden reist sie durch das Land, um die Stimmungslage bei den Menschen vor der nächsten Parlamentswahl einzufangen.

Biographie der Regisseurin

Cécilia Marchat studiert Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Nach ihrem deutsch-französischen Abitur studierte sie europäische Medienkultur an der Bauhaus Universität Weimar und der Université Lumière in Lyon. 2014 absolvierte sie den Master der Medienkultur und Medienwirtschaft an der Universität Bayreuth. Sie hat für die Kölner Produktionsfirma probono und für die Wissensredaktion von ARTE in Straßburg gearbeitet.

Filmdaten

Deutschland 2018; 45 Min.
Buch und Regie: Cécilia Marchat
Kamera: Leonhard Kaufmann
Montage: Farina Hasak
Titeldesign: Oleg Kauz
Filmmusik: Max Clouth
Ton: Katharina Kraft
Sounddesign: Michael Boetticher, Angelo Diaz Jr., Simon Droessler, Marc Lehnert
FSK: ohne Altersbeschränkung