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Michael Verhoeven

Michael Verhoeven

Michael Verhoeven

Michael Verhoeven wurde 1938 in Berlin geboren. Schon als Jugendlicher stand er auf der Theaterbühne und spielte Filmrollen an der Seite bekannter Stars. 1962 debütierte er als Regisseur mit „Die Verspätung“ von Wolfgang Hildesheimer. Weitere Regiearbeiten folgten in den 70er-Jahren, u. a. an den Münchner Kammerspielen (Brecht, Horvath), dem Theater in der Josephstadt, Wien, und am Schillertheater Berlin.
1966 heiratete er die Schauspielerin Senta Berger, mit der er bereits 1965 die Produktionsgesellschaft Sentana Film GmbH gegründet hatte. 1967 stellte er als Produzent, Autor und Regisseur seinen ersten Film „Paarungen“ her, in dem sein Vater und Lilli Palmer die Hauptrollen spielen.
Verhoevens Film „O.K.“, der den Vietnamkrieg nach Bayern verlegt, führte 1970 zum Abbruch der Berliner Filmfestspiele. Aus dieser Krise heraus entstand damals das Internationale Forum des Jungen Films. 1971 erhielt Verhoeven für „O.K.“ das Filmband in Gold.
Aufsehen erregte Verhoeven zudem mit dem politisch engagierten Film „Die Weiße Rose“ (1981/1982), aufgrund dessen die Urteile des so genannten Volksgerichtshofs aufgehoben wurden.
2006 wurde er von der Stiftung Erinnerung mit dem Marion Samuel-Preis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet. Neben vielen anderen Preisen erhielt er 2012 den „Bernhard-Wicki-Ehrenpreis“ „Die Brücke“.
Neuere Produktionen von Verhoeven sind: „Der unbekannte Soldat“ (2006), „Menschliches Versagen“ (2009) und „Die zweite Hinrichtung“ (2012).