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Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis Was kostet die Welt

Die Insel Sark im Ärmelkanal ist britischer Kronbesitz. Keiner der rund 600 Einwohner besaß bislang das Land, auf dem er lebte. Das Leben war einfach und beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf Gesetzesvorgaben.

Aber eine neue Macht verändert das beschauliche Inselleben: Zwei Milliardäre beginnen das Land aufzukaufen, Weinfelder anzulegen und erwerben vier der sechs Hotels. Ihre Firmen besitzen bis jetzt ein Drittel der gesamten Landfläche. Das Inselparlament versucht sich den Maßnahmen entgegen zu setzen, doch die Investoren scheuen keine Kosten und Mühen um ihre Interessen durchzusetzen.


Vor idyllischer Kulisse entfaltet sich ein erbitterter Kampf um Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit sowie die Auslegung der Rechtslage. So wirft der Film fundamentale, aktuelle Fragen auf nach sozialer Verantwortung, den Schlupflöchern der Finanzindustrie und den Herausforderungen, vor denen diejenigen stehen, die diesen Strategien auf die Spur kommen oder sich ihnen widersetzen wollen.

In Anwesenheit von Bettina Borgfeld (Buch/Regie)


Filmdaten 

Buch und Regie: Bettina Borgfeld
Kamera: Marcus Winterbauer, Bettina Borgfeld, Börres Weiffenbach
Schnitt: Franziska von Berlepsch, Mechthild Barth
Musik: Daniel Sus, Peter Gabriel Byrne
Ton: Ulla Kösterke, Oliver Stahn, Johannes Schmelzer-Ziringer, Moritz Jonas Springer
Produktion: Thomas Tielsch (Filmtank GmbH)
Buch: Bettina Borgfeld
Filmförderung: Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein, MFG-Filmförderung Baden-Württemberg
FSK: keine Angabe
Deutschland 2018, 91 Minuten