Bitte warten...

Nominiert für den Preis von Opus – Jazz Open Fuck Fame

Intimes Porträt der faszinierenden Elektro-Rapperin Uffie, die in den sozialen Medien Berühmtheit erlangt, sich aber zunehmend in der Welt von Sex, Drugs and Rock´n´Roll verliert. "Fuck Fame" erkundet das Popstar-Konzept durch die Augen einer jungen Frau in der Identitätskrise.

Anna lebt den Traum. Seit sich ihr Breakout-Hit „Pop the Glock“ aus dem Nichts zum Internetphänomen entwickelt hat, ist sie als Uffie eine Ikone des Elektro-Raps. Sie führt ein Leben, von dem alle Teenager träumen: Kann sich kaufen, was sie will, jettet first class um die ganze Welt, provoziert, feiert exzessiv und macht, was ihr gefällt. Doch der kometenhafte Aufstieg bringt eine Menge Druck mit sich. Gefangen zwischen Drogen-Hedonismus, Musikindustrie-Bürokratie und Social-Media-Manie, denkt Anna darüber nach, ob Uffie eine Figur ist, die sie weiterhin spielen kann.

„Fuck Fame“ beginnt dort, wo „Deutschland sucht den Superstar“ endet. Anstatt den Promi-Traum zu verfolgen, rennt Anna vor den Dingen davon, die sie berühmt gemacht haben. Selbst die Geburt ihres ersten Kindes gibt Anna im Kampf gegen ihre inneren Dämonen keine Stabilität. Und sie wird weiterhin in einem Wirbelwind von Partys, Auftritten und schlaflosen Nächten um die Welt geflogen. Erst nach dem frühzeitigen Tod ihrer Mutter und einer fast tödlichen Überdosis erkennt Anna, dass „Uffie zu sein“ sie am Ende umbringen könnte.

„Fuck Fame“ untersucht die krankhafte gesellschaftliche Sucht nach Berühmtheit, Ruhm und sozialen Medien. Doch was ist die temporäre Gunst tausender Fans wert im Vergleich zu der authentischen Liebe von Freunden und Familie?

FILMDATEN

Buch und Regie: Robert Cibis, Lilian Franck
Kamera: Robert Cibis, Francesco Garbo, Daniela Knapp
Schnitt: Amy Meyer
Musik: DiscoCtrl, Lex LaFoy
Ton: Robert Cibis
Produzenten: Lilian Franck, Robert Cibis
Produktion: OVALmedia
Verleih: W-film (Deutschland, Österreich, Schweiz)
Produktionsförderung: Filmförderungsanstalt (FFA), Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB), Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH (MFG), MEDIA Programm der Europäischen Kommission, Deutscher Filmförderfonds (DFFF), Kuratorium Junger Deutscher Film
FSK: ab 16 Jahren freigegeben
Deutschland 2018, Länge: 80 Minuten