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Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis Born in Evin

Born in Evin erzählt die Geschichte von Regisseurin und Schauspielerin Maryam Zaree, die sich auf die Suche nach den gewaltvollen Umständen ihrer Geburt in einem der berüchtigten politischen Gefängnisse der Welt macht.

Vor 40 Jahren wurde der Schah und mit ihm die iranische Monarchie gestürzt. Ayatollah Khomeini, der neue Staatschef und religiöse Führer, ließ nach seiner Machtergreifung Zehntausende politischer Gegner verhaften und foltern, darunter auch die Eltern der Filmemacherin.

Innerhalb der Familie, die später nach Deutschland fliehen konnte, wurde über diese Zeit nie im Detail gesprochen, und erst nach langem Zögern beschließt Maryam Zaree, sich dem jahrzehntelangen Schweigen mit Fragen entgegenzustellen: Wie hat sich die Traumatisierung durch Verfolgung und Gewalt in die Körper und Seelen der Überlebenden und die ihrer Kinder eingeschrieben? Wie kommen die Opfer persönlich damit zurecht, dass die Täter bis heute ungestraft an der Macht sind? Und was bedeutet es politisch, wenn eine Beteiligte versucht, sich im engsten Familienkreis durch das Dickicht des Verdrängten hindurchzuarbeiten?

Filmdaten

Buch und Regie Maryam Zaree

Kamera Siri Klug
Montage Dieter Pichler
Sound Design Rudolf Gottsberger
Ton Michel Klöfkorn

Produktion Tondowski Films, Alex Tondowski / Co-Produzenten: Golden Girls Film

TV, Filmförderung ZDF - Das Kleine Fernsehspiel /  ORF Film/Fernseh-Abkommen / HessenFilm und Medien /  ÖFI – Österreichisches Filminstitut / DFFF – Deutscher Filmförderfonds BKM – Bundesregierung für Kultur und Medien /  Kuratorium Junger Deutscher Film / FISA – Filmstandort Austria 

Deutschland, Österreich 2019; 98 Min.