Bitte warten...

Gewinner: Musikpreis der Opus GmbH Blue Note Records: Beyond the Notes

Als die deutsch-jüdischen Flüchtlinge Alfred Lion und Francis Wolff 1939 in New York Blue Note gründeten, liessen sie den Künstlern völlige Freiheit und ermutigten sie, neue Musik zu komponieren. Durch ihre visionäre und kompromisslose Herangehensweise konnten Platten entstehen, die nicht nur den Jazz revolutionierten, sondern auch Kunst und Musik, darunter den Hip Hop, nachhaltig prägten.

Die Gegenwart ist der Ausgangspunkt, von wo aus der Film die Vergangenheit erkundet. So kommen die legendären Künstler Herbie Hancock und Wayne Shorter mit der heutigen Generation wegweisender Blue Note-Künstler wie Robert Glasper und Ambrose Akinmusire zusammen, um ein All-Stars-Album aufzunehmen.

Weiter geben seltenes Archivmaterial und Gespräche mit Blue Note Musikern einen intimen Einblick in die Entstehung und Philosophie einiger der bedeutsamsten Songs der Jazzgeschichte. Diese Überlegungen führen uns zurück zu den einflussreichen Persönlichkeiten der Vergangenheit, auf denen das Erbe von Blue Note aufbaut: Thelonious Monk, Bud Powell, John Coltrane, Art Blakey, Horace Silver und Miles Davis.


Der Film vermittelt all jene Werte, die der Jazz seit jeher verkörpert und Blue Note gefördert hat: Meinungsfreiheit, Gleichheit, Dialog - Haltungen, die heute so dringlich und aktuell sind wie bei der Gründung des Labels.

Sophie Huber

Regisseurin Sophie Huber gewinnt mit "Blue Note Records: Beyond the Notes" den Preis von Opus – Jazz Open.

Filmdaten 

Buch und Regie: Sophie Huber
Kamera: Shane Sigler, Patrick Lindenmaier
Schnitt: Russell Greene
Produzenten: Hercli Bundi, Chiemi Karasawa, Susanne Guggenberger, Sophie Huber
Redaktion: Urs Augstburger, Anke Beining-Wellhausen
Produktion: Mira Film
Deutscher Verleih: Studio Canal
Weltvertrieb: Eagle Rock Entertainment
Produktion: Mira Film

Filmförderung: Berner Filmförderung Zürcher Filmstiftung Media Desk Suisse UBS Culture Foundation Verein zur Filmförderung in der Schweiz – IWC Filmmaker Award Stiftung Kulturfonds Suissimage Succès Passage Antenne
FSK: keine Angabe
Schweiz 2018, 86 Minuten