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Deutscher Dokumentarfilmpreis 2018 Diese zwölf Produktionen waren nominiert

Am 17. und 18. Mai hat in Stuttgart die Jury für den Deutschen Dokumentarfilmpreis getagt. Aus 135 Einsendungen kamen zwölf Produktionen in die engere Auswahl für den Hauptpreis, fünf Filme wurden von einer Fachjury für den Preis der Opus GmbH vorgeschlagen. Der Deutsche Dokumentarfilmpreis wird am 29. Juni in Stuttgart verliehen im Rahmen des zweiten SWR Doku Festival (27. bis 30. Juni 2018) verliehen.

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Fünf Preise mit 37.000 Euro Preisgeld

Zusammen mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg vergibt der SWR seit 2003 den Deutschen Dokumentarfilmpreis, seit 2017 jährlich. Der Hauptpreis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird von SWR und MFG gestiftet. Erstmals gibt es einen weiteren Preis in Höhe von 5.000 Euro für einen dokumentarischen Film aus dem Bereich Musik, der von der Opus GmbH gestiftet wird. Über diesen Preis befindet eine eigene Fachjury. Einen Förderpreis in Höhe von 3.000 Euro vergibt das Haus des Dokumentarfilms. Die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur vergibt einen mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen Film über Künstler oder die Entstehung von Kunst. Über diese Preise entscheidet eine Jury aus sieben Repräsentanten aus den Bereichen des Film- und Kunstschaffens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch die Stuttgarter Zeitung engagiert sich wieder und vergibt den „Preis der Leserjury der Stuttgarter Zeitung“.

 

Nominierte Produktionen

Deutscher Dokumentarfilmpreis

"A Gravame", Regie: Peter Rippl; "Eldorado", Buch und Regie: Markus Imhoof; "Familienleben", Buch und Regie: Rosa Hannah Ziegler; "Of Fathers and Sons", Buch und Regie: Talal Derki; "Sewol –Die gelbe Zeit", Buch und Regie: Minsu Park; "Shut up and play the piano", Buch und Regie: Philipp Jedicke; "System Error", Buch und Regie: Florian Opitz; "Taste of Cement", Buch: Ansgar Frerich, Talal Khoury und Ziad Kalthoum; Regie: Ziad Kalthoum; "The Cleaners", Buch und Regie: Hans Block, Moritz Riesewieck; "The Poetess", Buch und Regie: Stefanie Brockhaus, Andreas Wolff; "Waldheims Walzer", Buch und Regie: Ruth Beckermann; "Wenn Gott schläft", Buch und Regie: Till Schauder.

Preis der Opus GmbH für einen Film aus dem Bereich Musik

"Bunch of Kunst". Buch und Regie: Christine Franz; "Shut up and play the piano", Buch und Regie: Philipp Jedicke; "The Potential of Noise – Conny Plank", Buch und Regie: Stephan Plank und Reto Caduff; "You’ll never walk alone", Buch und Regie: André Schäfer; "Der Klang der Stimme", Buch und Regie: Bernhard Weber.

Die Jury

Wiltrud Baier (Filmemacherin, Produzentin "Böller und Brot"); David Bernet (Filmemacher und Gewinner des Hauptpreises 2017 und des Leserpreises der Stuttgarter Zeitung für „Democracy“); Ulrike Groos, (Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart); Annett Ilijew (Filmemacherin „Somos Cuba“ und Schnittmeisterin); Pia Lenz (Filmemacherin, Gewinnerin des „Grimmepreis 2018“ für „Alles Gut“); Klaudia Wick (Leiterin audiovisuelles Erbe - Fernsehen - an der Stiftung Deutsche Kinemathek); Fritz Wolf (Publizist, Spezialgebiet Dokumentarfilm).
Die Fachjury für den Preis der Opus GmbH: Sven Meyer (Geschäftsführer Opus GmbH, Promoter Couchsurfer); Jürgen Schlensog (Geschäftsführer Opus GmbH, Promoter jazzopen stuttgart); Thorsten Schütte (Filmemacher, u. a. „Frank Zappa – Eat that Question“)

Fülle von Einsendungen

Festivalleiter Goggo Gensch zu den Nominierungen: "135 Einsendungen zeigen eindrucksvoll, dass das SWR Doku Festival und mit ihm der Deutsche Dokumentarfilmpreis bei den Filmemachern angekommen ist. Die nominierten Filme versprechen einen spannenden Wettbewerb. Mit ihren unterschiedlichen Themen beweisen die Filme, wie sehr der Dokumentarfilm geeignet ist über den Zustand unserer Zeit Auskunft zu geben. Zudem spiegeln sie die große Vielfalt dieser Kunstform mit all ihren Spielarten."

Verleihung im Rahmen des SWR Doku Festivals 2018

Die Preise werden am 29. Juni im Rahmen des zweiten SWR Doku Festivals vergeben. Es findet vom 27. bis 30. Juni 2018 im Stuttgarter Metropol-Kino und im Haus der Katholischen Kirche auf der Königstraße statt. Alle nominierten Filme werden auf diesem Festival öffentlich aufgeführt, darüber hinaus gibt es Workshops zur dokumentarischen Filmarbeit für Schüler und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Filmemachern. Gefördert wird das Festival durch das Haus des Dokumentarfilms Europäisches Medienforum Stuttgart e.V., die Landeshauptstadt Stuttgart, die LFK – Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg Anstalt des öffentlichen Rechts, die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH, die Norbert Daldrop Förderung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung Verlagsgesellschaft mbH, die Opus GmbH und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.


Deutscher Dokumentarfilmpreis 2018


Nominierungen Hauptpreis:

Deutscher Dokumentarfilmpreis, Förderpreis der Norbert Daldrop Stiftung, Förderpreis Haus des Dokumentarfilms, Leserpreis Stuttgarter Zeitung

„A Gravame“

„Eldorado“

„Familienleben“

„Of Fathers and Sons“

„Sewol – Die gelbe Zeit“

„Shut up and play the piano”

„System Error“

„Taste of Cement“


Deutschland 2018; 88 Min.; Buch und Regie: Hans Block, Moritz Riesewieck; Produzent: Gebrüder Beetz Filmproduktion; Koproduktion Griffa Filmes, WDR, NDR, rbb, VPRO und I Wonder Pictures in Zusammenarbeit mit Motto Pictures, arte, NHK, BBC, PlayTV, PRO PUBLICA, BBC, SVT, RTS, RTBF, ORF, DR, RSI, Yes Docu, YLE, VGTV, RTV, LRT; Filmförderung: Creative Europe - MEDIA Program of the European Union, FSA, Ancine, BRDE, Film- und Medienstiftung NRW Mit Unterstützung von Blue Ice Docs.

„The Poetess“

„Waldheims Walzer“

„Wenn Gott schläft“



Nominierungen Preis der Opus GmbH:

„Bunch of Kunst“

„Shut up and play the piano”

„The Potential of Noise – Conny Plank


Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle „Deutscher Dokumentarfilmpreis“:

Deutscher Dokumentarfilmpreis

Goggo Gensch
HA Film und Kultur

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