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Sung-Hyung Cho (Foto: Hessische Filmförderung -)
Sung-Hyung Cho Hessische Filmförderung -

In Südkorea geboren, studierte Sung-Hyung Cho zunächst Kommunikationswissenschaft in Seoul und kam 1990 nach Deutschland. Nach einem Studium in Marburg arbeitete sie als freiberufliche Editorin und leitete Schnitt-Seminare am Filmhaus Frankfurt und am SAE Institute. Seit 1997 ist sie als Regisseurin in den Bereichen Dokumentarfilm und Musikvideo tätig. Ihr Dokumentarfilm „Full Metal Village“ über das Open-Air-Festival Wacken wurde mit dem Max-Ophüls-Preis sowie diversen anderen Preisen ausgezeichnet. Für ihren 2016 entstandenen, ebenfalls preisgekrönten Dokumentarfilm „Meine Brüder und Schwestern im Norden“ musste sie die südkoreanische Staatsbürgerschaft aufgeben und die deutsche annehmen, da Nordkorea ihr sonst die Einreise verwehrt hätte. Seit dem Wintersemester 2011/2012 lehrt Sung-Hyung Cho als Professorin für Künstlerischen Film/Bewegtbild an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken und ist seit 2018 in dieser Funktion als Jurymitglied des Bundesfestivals junger Film tätig.

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